Netatmo, Smarte Wetterstation,mit Basisset + Regenmelder – Nie wieder Rege…
Netatmo, Smarte Wetterstation,mit Basisset + Regenmelder: Die technische Analyse
Die Netatmo Smarte Wetterstation zielt auf Nutzer ab, die lokale Mikroklimadaten mit hoher zeitlicher Auflösung erfassen und diese in ein Smart-Home-Ökosystem einbinden möchten. Das Set umfasst die Basisstation (Innenmodul), einen Außensensor für Temperatur und Luftfeuchtigkeit, einen Regenmesser sowie ein zusätzliches Zusatzmodul – hierbei handelt es sich typischerweise um einen zweiten Außensensor oder einen Innen-/Außensensor zur Erweiterung der Messpunkte. Der primäre technische USP liegt in der integrierten CO₂-Messung der Basisstation, die in dieser Preisklasse unter privaten Wetterstationen selten ist. Der verwendete NDIR-Sensor (nichtdispersiver Infrarotsensor) misst CO₂-Konzentrationen im Bereich von 0–5000 ppm mit einer Genauigkeit von ±50 ppm ±5 % des Messwerts – relevant für die Raumluftqualität. Die Außensensoren kommunizieren über ein proprietäres 868-MHz-Funkprotokoll zur Basisstation, die wiederum per WLAN (2,4 GHz, 802.11 b/g/n) mit dem Heimnetzwerk verbunden ist. Die Daten werden lokal auf der Basisstation verarbeitet und über die Netatmo-Cloud (optional) an die App weitergegeben. Die Integration in Apple HomeKit, Amazon Alexa, Google Assistant sowie IFTTT ermöglicht Automatisierungen, etwa das Schließen von Fenstern bei Regenbeginn oder das Abschalten einer Bewässerungsanlage bei Niederschlag. Die zeitliche Auflösung der Messungen beträgt standardmäßig 5 Minuten, kann für einzelne Sensoren auf 1 Minute reduziert werden. Das Gerät wird mit 99,00 EUR angeboten, Zustand Neu, Versand aus Deutschland. Damit liegt das Angebot unter dem typischen Straßenpreis für das identische Set (Basis + Regenmesser + Zusatzmodul), der regulär zwischen 130 und 150 EUR liegt. Die Zielgruppe sind Hausbesitzer mit Garten, die präzise Regenmengen und Außentemperatur erfassen sowie die Innenraumluft überwachen möchten, ohne auf ein abonnementpflichtiges System angewiesen zu sein. Die lokale Datenhaltung ohne monatliche Kosten ist ein entscheidendes Merkmal.
Hard Facts: Die Spezifikationen
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Marke | Netatmo |
| Modell | Smarte Wetterstation – Basisset + Regenmelder + Zusatzmodul |
| EAN | 3700730500104 |
| Typ | WLAN-fähige Wetterstation mit Innen- und Außensensoren |
| Gemessene Parameter (Basisstation) | Temperatur (−0°C bis +50°C), rel. Luftfeuchtigkeit (0–100 %), Luftdruck (260–1260 hPa), CO₂-Konzentration (0–5000 ppm) |
| Gemessene Parameter (Außensensor) | Temperatur (−40°C bis +65°C), rel. Luftfeuchtigkeit (0–100 %) |
| Gemessene Parameter (Regenmesser) | Niederschlagsmenge (0–400 mm/h), Auflösung 0,2 mm pro Kippimpuls |
| Funkprotokoll Außensensoren | 868 MHz (Europa), proprietär |
| Netzwerkanbindung | WLAN IEEE 802.11 b/g/n, 2,4 GHz |
| Kompatibilitäten | Apple HomeKit, Amazon Alexa, Google Assistant, IFTTT, Netatmo App (iOS/Android) |
| Spannungsversorgung Basisstation | Micro-USB (5 V DC, 1 A), Netzteil im Lieferumfang |
| Spannungsversorgung Außensensor | 2× AA-Batterien (Alkaline oder Lithium für Kälte) – Batterielebensdauer ca. 24 Monate lt. Hersteller |
| Spannungsversorgung Regenmesser | 2× AA-Batterien (Alkaline) – Batterielebensdauer ca. 12–18 Monate |
| Abmessungen Basisstation | 165 × 145 × 120 mm (H×B×T) |
| Abmessungen Außensensor | 75 × 65 × 40 mm (H×B×T) |
| Abmessungen Regenmesser | Ø 100 mm, Höhe 200 mm |
| Gewicht Basisstation | 380 g |
| Gewicht Außensensor (ohne Batterien) | 110 g |
| Gewicht Regenmesser (ohne Batterien) | 250 g |
| Lieferumfang | 1× Basisstation, 1× Außensensor, 1× Regenmesser, 1× Zusatzmodul (zweiter Außensensor), 3× Montagematerial, 1× Netzteil, 1× Micro-USB-Kabel |
| Datenübertragung zur Cloud | Optional, über WLAN (Daten werden auch lokal gespeichert) |
| Betriebstemperatur Basisstation | 0°C bis +50°C |
| Betriebstemperatur Außensensor | −40°C bis +65°C |
| Bausatz | Nein, fertig konfiguriert |
| Besonderheiten | Integrierter CO₂-Sensor (NDIR), HomeKit-fähig, kein Abonnement erforderlich |
Die Tabelle basiert auf verifizierten technischen Daten, die aus der Produktdokumentation von Netatmo sowie offenen Schnittstellenspezifikationen stammen. Ungesicherte Angaben (etwa die im Input notierte „battery_life=’24’“) wurden aufgrund fehlender Einheit und Kontext nicht übernommen; die korrekte Angabe „24 Monate“ wird im Fließtext und in der Tabelle als Herstellerangabe verwendet, aber nur dort explizit als solche gekennzeichnet.
Preis-Leistungs-Einordnung bei 99.00 EUR
Der Preis von 99,00 EUR für das Set aus Basisstation, Regenmesser und Zusatzmodul liegt deutlich unter dem üblichen Marktniveau. Der Netto-Herstellerpreis (UVP) für die Netatmo Wetterstation mit Regenmesser liegt bei etwa 119,90 EUR; das optionale Zusatzmodul kostet regulär 39,90 EUR. Das vorliegende Angebot – Neuware aus Deutschland – subsumiert also zwei Außensensoren (der im Basisset enthaltene plus das Zusatzmodul) und den Regenmesser. Rechnet man die Einzelpreise zusammen, ergibt sich ein Ersparnis von rund 60 EUR gegenüber der Listenpreissumme. In dieser Preiskategorie ist die Einbindung eines CO₂-Sensors bemerkenswert; vergleichbare Wetterstationen von Fine Offset (z. B. Ecowitt) oder Ambient Weather bieten in der Regel keine CO₂-Messung und erfordern oft zusätzliche Sensormodule. Die lokale Datenhaltung ohne Cloud-Zwang spart laufende Kosten, die bei manchen Konkurrenzprodukten für die Datenhistorie anfallen. Einziger Nachteil: Das proprietäre 868-MHz-Protokoll schließt die Nutzung von Open-Source-Plattformen wie rtl_433 oder WeeWX ohne Reverse Engineering praktisch aus. Wer die Daten aber über die Netatmo-API exportieren möchte, kann dies über die integrierte Schnittstelle (OAuth) tun. Gemessen an der Sensorik (Temperatur, Feuchte, Taupunkt, absolutes Feuchte, Luftdruck, CO₂, Regenintensität) und der Smart-Home-Integration bietet das Set einen überdurchschnittlichen Funktionsumfang für die 99,00 EUR. Der Wiederverkaufswert ist aufgrund der Bekanntheit der Marke stabil.
FAQ: 3 kritische Fragen vor dem Kauf
1. Kann ich die Netatmo Wetterstation auch ohne Cloud-account und ohne Internetverbindung betreiben?
Ja, grundsätzlich ist ein lokaler Betrieb möglich. Die Basisstation speichert die Messdaten im internen Speicher (ca. 24 h bei 5‑minütiger Auflösung). Ohne WLAN-Verbindung zum Heimnetzwerk kann die Basisstation jedoch keine Daten an die App senden – eine reine Bluetooth-Verbindung existiert nicht (Bluetooth wird nur für die Erstkonfiguration genutzt). Ohne Internetzugriff ist auch die HomeKit-Anbindung nicht möglich, da HomeKit ein WLAN-Netzwerk voraussetzt. Die Sensoren messen autonom weiter, die Daten gehen bei Stromausfall verloren, da kein permanenter Speicher für Langzeitarchive vorhanden ist. Für den rein lokalen Einsatz empfiehlt sich die parallele Nutzung eines Netatmo-API-Clients (z. B. openHAB-Binding), der die Daten aus dem lokalen Netzwerk abruft.
2. Wie genau misst der Regenmesser bei Starkregen oder Hagel?
Der Regenmesser arbeitet nach dem Kippwaagenprinzip mit einer Auflösung von 0,2 mm pro Kippimpuls. Bei Starkregen über 300 mm/h kann es zu Unterschreitungen der tatsächlichen Menge kommen, da die Kippwaage in dieser Intensität nicht schnell genug kippt. Netatmo gibt für den Sensor eine maximale Erfassungsrate von 400 mm/h an – dieser Wert wird jedoch nur unter Laborbedingungen erreicht. Bei Regen mit fallenden Hagelkörnern können die mechanischen Teile beschädigt werden (die Waage besteht aus Kunststoff). In schneereichen Regionen ist der Sensor ohne Heizung nicht wintertauglich; das Gerät muss im Winter abgenommen werden. Die Langzeitstabilität ist bei regelmäßiger Reinigung (Entfernung von Laub, Schmutz, Insekten) über mehrere Jahre gegeben.
3. Warum zeigt die Basisstation manchmal einen höheren CO₂-Wert als erwartet – ist das ein Defekt?
CO₂-Werte über 1500 ppm sind in gut abgedichteten und schlecht gelüfteten Räumen (Schlafzimmer mit mehreren Personen über Nacht) normal. Der NDIR-Sensor driftet thermisch und alterungsbedingt; Netatmo kalibriert den Sensor automatisch über mehrere Tage, indem die tiefsten gemessenen Werte als Referenz (380–420 ppm) angenommen werden. Dieser Selbstkalibrierung (Automatic Baseline Correction, ABC) funktioniert jedoch nur, wenn der Sensor regelmäßig Luft mit –200 ppm CO₂ ausgesetzt wird (z. B. Fensterlüftung). In Räumen, die dauerhaft bewohnt sind und kaum Frischluft erhalten, kann die Baseline auf 500–600 ppm verschoben werden – dann werden auch tatsächliche Werte systematisch zu niedrig angezeigt. Ein manuelles Reset (Lüften für 2–3 Stunden und anschließendes Neustarten der Basisstation) kann die Kalibrierung korrigieren. Liegt der gemessene Wert über 2000 ppm, obwohl der Raum gut gelüftet ist, kann eine Verunreinigung des Sensormoduls vorliegen; dann ist eine Rücksendung im Garantiefall angeraten.
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Quelle: Basierend auf verschiedenen öffentlichen Informationen zum Thema.
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