Shelly Plug M Gen3 Weiß -: Deine Steckdose, deine Daten – keine Cloud!
Shelly Plug M Gen3 Weiß -: Die technische Analyse
Shelly Plug M Gen3 Weiß – ist eine smarte Zwischensteckdose des bulgarischen Herstellers Allterco, die in die dritte Generation der Shelly-Plug-Reihe einordnet. Der primäre technische USP liegt in der vollständigen Lokalsteuerung ohne zentrale Cloud-Abhängigkeit und der offenen API-Schnittstelle, die eine direkte Integration in bestehende Smart-Home-Systeme über MQTT, HTTP, CoAP oder WebSocket erlaubt. Dieses Produkt zielt auf Nutzer, die eine überwachte und fernsteuerbare 230V-Steckdose mit Energieverbrauchsmessung suchen, ohne sich an einen proprietären Hub oder eine Cloud-Plattform zu binden. Die Kombination aus WiFi (2,4 GHz) und Bluetooth Low Energy (BLE) ermöglicht eine einfache Erstkonfiguration per App und einen späteren Betrieb über das heimische Netzwerk, auch ohne dauerhafte Internetverbindung. Das Gerät ist ausschließlich für den europäischen Markt mit Schuko-Stecker (Typ F) ausgelegt und wird im Zustand „Neu“ zum Preis von 53,00 EUR angeboten – inklusive Versand aus Deutschland. Gegenüber einfacheren Steckdosen ohne Energiemonitoring oder mit reiner Cloud-Fernsteuerung bietet der Shelly Plug M Gen3 einen signifikanten Mehrwert für datenaffine Anwender, die ihre Verbrauchsdaten lokal auswerten und automatisieren möchten.
Hard Facts: Die Spezifikationen
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Max. Strom | 16 A |
| Max. Leistung | 3680 W (bei 230 V) |
| Betriebsspannung | 230 V AC, 50/60 Hz |
| Kommunikation | WiFi 802.11 b/g/n (2,4 GHz) |
| Zusätzliche Schnittstelle | Bluetooth Low Energy (BLE) |
| Stecker-Typ | Schuko (Typ F) |
| Energieverbrauchsmessung | Ja (Wirkleistung, Scheinleistung, kWh, Spannung, Strom, Frequenz) |
| Unterstützte Protokolle | MQTT, HTTP, CoAP, WebSocket, REST API |
| Kompatible Sprachassistenten | Amazon Alexa, Google Assistant (HomeKit nur über Shelly Bridge) |
| Steuerung per App | Shelly Smart Control App (iOS/Android) |
| Garantie | 2 Jahre (Herstellergarantie) |
| Abmessungen (ca.) | 72 × 51 × 31 mm (B×H×T) |
Preis-Leistungs-Einordnung bei 53.00 EUR
Der Preis von 53.00 EUR für ein fabrikneues Gerät liegt im oberen Segment der smarten Steckdosen mit Energiemonitoring. Simple steckdosen ohne Messfunktion sind bereits ab 15–20 EUR erhältlich, während alternative Produkte wie der TP-Link Tapo P110 oder der AVM FRITZ!DECT 200 zwischen 30 und 45 EUR kosten. Der Shelly Plug M Gen3 positioniert sich preislich über diesen Modellen, bietet aber zwei entscheidende technische Vorteile: Die lokale API (MQTT, REST) erlaubt eine direkte Ansteuerung ohne Cloud-Zwang, was niedrigere Latenzen und höhere Datenschutzkontrolle ermöglicht. Zudem besitzt er eine BLE-Schnittstelle, die eine schnelle Konfiguration und alternative Steuerung bei WLAN-Ausfall gestattet. Die robuste Bauweise mit 16 A / 3680 W Nennwerten übertrifft die meisten Konkurrenzprodukte, die oft auf 10 A oder 13 A begrenzt sind. Für Nutzer, die ihre Smart-Home-Infrastruktur auf offenen Standards (OpenHAB, Home Assistant, ioBroker) aufbauen und auf langfristige Verfügbarkeit ohne Hersteller-Cloud-Vendor-Lock-in Wert legen, ist der Mehrpreis gerechtfertigt. Die 2-jährige Garantie und der Versand aus Deutschland reduzieren das Risiko zusätzlich.
FAQ: 3 kritische Fragen vor dem Kauf
1. Kann der Shelly Plug M Gen3 ohne Internetverbindung betrieben werden, wenn die Cloud nicht erreichbar ist?
Ja. Nach der Erstkonfiguration (die eine Internetverbindung für den WLAN-Setup-Schritt erfordert) arbeitet das Gerät vollständig lokal über das Heimnetzwerk. Die Steuerung per App, HTTP-Befehle, MQTT-Nachrichten und WebSocket erfolgt direkt per IP-Adresse im LAN. Nur wenn Sie die Cloud-Funktionalität (Fernzugriff von außerhalb) nutzen möchten, ist eine Internetverbindung nötig. Die Energieverbrauchsdaten werden lokal gespeichert und können auch bei getrennter Cloud abgerufen werden.
2. Ist der Shelly Plug M Gen3 mit HomeKit kompatibel, und wenn ja, wie?
Direkt nativ nicht. HomeKit-Unterstützung wird ausschließlich über die externe Shelly Bridge (separat erhältlich) erreicht, die als HomeKit-Zertifizierte Brücke fungiert. Ohne diese Bridge ist nur eine indirekte Integration über Drittanbieter-Lösungen wie Homebridge (auf einem Raspberry Pi) möglich. Für reine Alexa- oder Google-Assistant-Nutzer entfällt dieser Schritt.
3. Welche elektrischen Mindestlasten benötigt die Energieverbrauchsmessung, um korrekte Werte zu liefern?
Die interne Messelektronik (basierend auf einem Shunt-Widerstand) liefert ab einer Last von ca. 2–3 Watt reproduzierbare Werte. Bei sehr geringen Verbrauchsspuren (z. B. Standby unter 0,5 W) kann die Messung ungenau sein oder Null anzeigen. Die maximale Genauigkeit wird im Bereich ab etwa 10 W erreicht. Für präzise Erfassung von Kleinstverbräuchen sind spezielle Energiemessgeräte mit höherer Auflösung notwendig.
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Quelle: Basierend auf verschiedenen öffentlichen Informationen zum Thema.
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