Reolink Go G450 + Solar Panel 2
Reolink Go G450 + Solar Panel 2: Die technische Analyse
Reolink Go G450 + Solar Panel 2 ist eine 4K-Überwachungskamera mit integriertem Akku und Solarpanel, die speziell für die Überwachung von Flächen ohne Strom- und Netzwerkinfrastruktur konzipiert wurde. Das Gerät kombiniert eine Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln mit einem 4G/LTE-Modem, wodurch die Videoübertragung über das Mobilfunknetz erfolgt. Die Zielgruppe umfasst Besitzer von Gärten, Kleingärten, Wochenendhäusern, Garagenhöfen, Carports, Scheunen, Stallungen und anderen Außenbereichen, die nicht an das häusliche WLAN angebunden sind. Die primäre technische Besonderheit liegt in der autarken Energieversorgung: Das mitgelieferte Solar Panel 2 lädt den eingebauten Akku nach, sodass ein dauerhafter Betrieb ohne Netzkabel möglich ist. Die Kamera ist nach IP66 staub- und strahlwasserdicht, was den Einsatz bei Regen, Schnee und Frost ermöglicht. Der Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -10 °C bis 55 °C, wodurch das Gerät für mitteleuropäische Wetterlagen geeignet ist. Die 4K-Auflösung liefert bei 15 Bildern pro Sekunde eine detaillierte Bildqualität, die zur Identifizierung von Personen und Fahrzeugen in der Nähe der Kamera ausreicht. Der integrierte Akku hat eine Kapazität von 6000 mAh, die bei moderater Auslösefrequenz mehrere Wochen ohne Sonneneinstrahlung überbrücken kann. Das Solarpanel mit 6 Watt Leistung und einer Größe von 190 x 130 mm ist über ein 4 Meter langes Kabel mit der Kamera verbunden, was flexible Montagepositionen ermöglicht. Die Kamera unterstützt Mikro-SD-Karten bis 128 GB für die lokale Speicherung sowie die Cloud-Speicherung über den Reolink-eigenen Dienst. Eine Besonderheit ist die optionale SIM-Karten-Unterstützung für den 4G-Betrieb, wobei die Kamera mit Nano-SIM-Karten verschiedener Mobilfunkanbieter kompatibel ist. Die Einrichtung erfolgt über die Reolink-App für iOS und Android, die Live-View, Wiedergabe, Bewegungserkennung und Zwei-Wege-Audio bereitstellt. Der Preis von 219.99 EUR bezieht sich auf ein neues Gerät, das aus Deutschland versendet wird. Die Kamera ist nicht mit dem Reolink-Solar-Panel der ersten Generation kompatibel, da die Anschlussbuchse und die Ladespannung angepasst wurden. Die 4G-Variante benötigt zwingend eine SIM-Karte mit Datenvolumen, wobei der monatliche Verbrauch je nach Aufzeichnungsdauer und Übertragungsrate variiert. Die Bewegungserkennung basiert auf einem PIR-Sensor, der bei einer Reichweite von bis zu 10 Metern auslöst und die Kamera aus dem Standby-Modus aktiviert. Die Aufnahme startet innerhalb von 0,5 Sekunden nach der Bewegungserkennung, wodurch relevante Ereignisse erfasst werden. Die Nachtsicht wird durch 12 Infrarot-LEDs mit einer Reichweite von bis zu 30 Metern gewährleistet, die bei Dunkelheit automatisch aktiviert werden. Das Gerät unterstützt die gleichzeitige Verbindung mit bis zu 8 Benutzern über die App, wobei die Übertragung über 4G-LTE mit einer Bandbreite von bis zu 50 Mbit/s erfolgt. Die Videokomprimierung erfolgt über H.265, was die Datenmenge im Vergleich zu H.264 um etwa 50 Prozent reduziert. Das Gehäuse besteht aus UV-beständigem Polycarbonat, das für den dauerhaften Außeneinsatz ausgelegt ist. Die Montage erfolgt über eine mitgelieferte Halterung, die eine Neigung von 0 bis 90 Grad und eine Drehung von 360 Grad ermöglicht. Die Kamera misst 105 x 105 x 75 mm und wiegt 340 Gramm, das Solarpanel zusätzlich 420 Gramm. Die Stromversorgung über das Solarpanel erfolgt über einen proprietären Stecker, der fest mit dem Panel verbunden ist. Die Ladeelektronik regelt die Spannung zwischen 5V und 12V je nach Sonneneinstrahlung. Ein integrierter Laderegler schützt den Akku vor Überladung und Tiefentladung, was die Lebensdauer der Zellen verlängert. Die Kamera verfügt über einen microSD-Kartenslot, der sich wassergeschützt hinter einer Klappe befindet. Die App bietet die Möglichkeit, mehrere Kameras in einer Übersicht zu verwalten, wobei die Darstellung als Quad-View möglich ist. Die Firmware wird regelmäßig über die App aktualisiert, wobei die Update-Installation automatisch im Hintergrund erfolgt. Die Kamera unterstützt die Zeitschaltung für die Aufnahme, sodass bestimmte Tageszeiten priorisiert werden können. Die Bewegungserkennung kann über Zonen eingegrenzt werden, um Fehlalarme durch vorbeifahrende Fahrzeuge oder Tiere zu reduzieren. Die Audioqualität des eingebauten Mikrofons und Lautsprechers ermöglicht eine klare Zwei-Wege-Kommunikation, die zur Abschreckung von Eindringlingen genutzt werden kann. Die Kamera ist mit dem Reolink NVR (Network Video Recorder) der Serie RLN8-410 und RLN16-410 kompatibel, wobei die Einbindung über die Reolink-App erfolgt. Die 4G-Verbindung unterstützt die Frequenzbänder B1, B3, B7, B8, B20, B28, B38, B40 und B41, die in Europa und vielen anderen Regionen genutzt werden. Die Kamera sendet bei Bewegungserkennung eine Push-Benachrichtigung an das Smartphone, die ein Vorschaubild enthält. Die Bildrate beträgt 15 fps bei 4K-Auflösung, bei 1080p sind 25 fps möglich. Die Bitrate ist einstellbar zwischen 1 und 8 Mbit/s, wobei höhere Bitraten eine bessere Bildqualität bei größerem Datenverbrauch bieten. Die Kamera unterstützt die ONVIF-Protokollversion 2.0, was die Integration in bestehende Überwachungssysteme ermöglicht. Die Stromaufnahme beträgt im Standby-Modus 0,5 Watt, bei aktiver Aufnahme und Übertragung bis zu 5 Watt. Das Solarpanel erzeugt bei voller Sonneneinstrahlung eine Leistung von 6 Watt, was den durchschnittlichen Energiebedarf der Kamera deckt. Die Ladezeit des Akkus von 0 auf 100 Prozent beträgt bei direkter Sonneneinstrahlung etwa 8 Stunden. Die Kamera ist mit dem Reolink-Smart-Home-Protokoll kompatibel, das die Anbindung an Amazon Alexa und Google Assistant ermöglicht. Die Sprachsteuerung erlaubt die Abfrage des Kamerastatus und das Aktivieren der Live-Ansicht auf kompatiblen Displays. Die Kamera unterstützt die gleichzeitige Aufnahme auf SD-Karte und Cloud, wobei die Cloud-Speicherung kostenpflichtig ist und in verschiedenen Abo-Stufen angeboten wird. Die kostenlose Cloud-Speicherung ist auf 1 GB begrenzt und speichert Ereignisclips für 7 Tage. Die Kamera verfügt über einen microSD-Kartenslot, der sich wassergeschützt hinter einer Klappe befindet. Die App bietet die Möglichkeit, mehrere Kameras in einer Übersicht zu verwalten, wobei die Darstellung als Quad-View möglich ist. Die Firmware wird regelmäßig über die App aktualisiert, wobei die Update-Installation automatisch im Hintergrund erfolgt. Die Kamera unterstützt die Zeitschaltung für die Aufnahme, sodass bestimmte Tageszeiten priorisiert werden können. Die Bewegungserkennung kann über Zonen eingegrenzt werden, um Fehlalarme durch vorbeifahrende Fahrzeuge oder Tiere zu reduzieren. Die Audioqualität des eingebauten Mikrofons und Lautsprechers ermöglicht eine klare Zwei-Wege-Kommunikation, die zur Abschreckung von Eindringlingen genutzt werden kann. Die Kamera ist mit dem Reolink NVR (Network Video Recorder) der Serie RLN8-410 und RLN16-410 kompatibel, wobei die Einbindung über die Reolink-App erfolgt. Die 4G-Verbindung unterstützt die Frequenzbänder B1, B3, B7, B8, B20, B28, B38, B40 und B41, die in Europa und vielen anderen Regionen genutzt werden. Die Kamera sendet bei Bewegungserkennung eine Push-Benachrichtigung an das Smartphone, die ein Vorschaubild enthält. Die Bildrate beträgt 15 fps bei 4K-Auflösung, bei 1080p sind 25 fps möglich. Die Bitrate ist einstellbar zwischen 1 und 8 Mbit/s, wobei höhere Bitraten eine bessere Bildqualität bei größerem Datenverbrauch bieten. Die Kamera unterstützt die ONVIF-Protokollversion 2.0, was die Integration in bestehende Überwachungssysteme ermöglicht. Die Stromaufnahme beträgt im Standby-Modus 0,5 Watt, bei aktiver Aufnahme und Übertragung bis zu 5 Watt. Das Solarpanel erzeugt bei voller Sonneneinstrahlung eine Leistung von 6 Watt, was den durchschnittlichen Energiebedarf der Kamera deckt. Die Ladezeit des Akkus von 0 auf 100 Prozent beträgt bei direkter Sonneneinstrahlung etwa 8 Stunden. Die Kamera ist mit dem Reolink-Smart-Home-Protokoll kompatibel, das die Anbindung an Amazon Alexa und Google Assistant ermöglicht. Die Sprachsteuerung erlaubt die Abfrage des Kamerastatus und das Aktivieren der Live-Ansicht auf kompatiblen Displays. Die Kamera unterstützt die gleichzeitige Aufnahme auf SD-Karte und Cloud, wobei die Cloud-Speicherung kostenpflichtig ist und in verschiedenen Abo-Stufen angeboten wird. Die kostenlose Cloud-Speicherung ist auf 1 GB begrenzt und speichert Ereignisclips für 7 Tage.
Hard Facts: Die Spezifikationen
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Auflösung | 4K (3840 x 2160 Pixel) |
| Bildrate | 15 fps (4K), 25 fps (1080p) |
| Nachtsicht | 12 Infrarot-LEDs, Reichweite bis 30 m |
| Akkukapazität | 6000 mAh |
| Solarpanel-Leistung | 6 Watt |
| Solarpanel-Maße | 190 x 130 mm |
| Verbindungskabel | 4 Meter |
| Schutzklasse | IP66 |
| Betriebstemperatur | -10 °C bis 55 °C |
| Mobilfunkstandard | 4G/LTE |
| SIM-Kartenformat | Nano-SIM |
| Video-Codec | H.265 |
| Bewegungssensor | PIR, Reichweite bis 10 m |
| Speicher | microSD bis 128 GB, Cloud |
| Zwei-Wege-Audio | Ja |
| ONVIF | Version 2.0 |
| Abmessungen Kamera | 105 x 105 x 75 mm |
| Gewicht Kamera | 340 g |
| Gewicht Solarpanel | 420 g |
| Montage | Neigung 0–90°, Drehung 360° |
| Sprachsteuerung | Amazon Alexa, Google Assistant |
| Standby-Leistung | 0,5 Watt |
| Betriebsleistung | bis 5 Watt |
| Ladezeit (Sonne) | ca. 8 Stunden |
Preis-Leistungs-Einordnung bei 219.99 EUR
Der Preis von 219.99 EUR für ein neues Gerät inklusive Solarpanel positioniert die Reolink Go G450 im mittleren Preissegment für 4G-Überwachungskameras. Ein direkter Vergleich mit kabelgebundenen 4K-Kameras zeigt, dass die Mobilfunkvariante einen deutlichen Aufpreis rechtfertigt, da keine Infrastruktur für Strom und Netzwerk erforderlich ist. Die Kosten für ein separates Solarpanel vergleichbarer Leistung liegen bei etwa 40 bis 60 EUR, sodass der kombinierte Preis die Kamera selbst auf etwa 160 bis 180 EUR reduziert. In dieser Preisklasse bieten Wettbewerber wie die Eufy 4G Starlight oder die Hikvision DS-2DE2A400IW-DE3 ähnliche Funktionen, jedoch ohne integriertes Solarpanel. Die Reolink Go G450 bietet mit 4K-Auflösung, 6000 mAh Akku und 6-Watt-Solarpanel eine Kombination, die bei anderen Herstellern erst ab 250 EUR erhältlich ist. Die laufenden Kosten für den 4G-Betrieb müssen separat kalkuliert werden: Ein Datenvolumen von 5 GB pro Monat kostet bei deutschen Mobilfunkanbietern etwa 5 bis 10 EUR, wobei der tatsächliche Verbrauch von der Anzahl der Ereignisaufnahmen abhängt. Bei einer durchschnittlichen Nutzung mit 20 Ereignissen pro Tag und einer Cliplänge von 15 Sekunden ergibt sich ein monatlicher Datenverbrauch von etwa 1,5 bis 2 GB. Die Cloud-Speicherung ist optional und kostet je nach Abo-Stufe zwischen 3,49 EUR und 9,99 EUR pro Monat. Die lokale Speicherung auf microSD-Karte ist ohne Zusatzkosten möglich, wobei eine 128-GB-Karte für etwa 15 bis 20 EUR erhältlich ist. Die Kamera amortisiert sich gegenüber einer kabelgebundenen Lösung, wenn die Kosten für einen Elektriker zur Verlegung von Strom- und Netzwerkkabeln berücksichtigt werden, die bei 200 bis 500 EUR liegen können. Die Garantiezeit beträgt 2 Jahre, wobei Reolink einen kostenlosen Ersatz bei Defekten innerhalb der ersten 12 Monate anbietet. Die Verfügbarkeit von Ersatzteilen wie Akku und Solarpanel ist über den Hersteller gewährleistet, wobei der Akku für etwa 35 EUR und das Solarpanel für etwa 45 EUR erhältlich sind. Die Gesamtbetriebskosten über 5 Jahre liegen bei etwa 300 bis 400 EUR inklusive Anschaffung, SIM-Karte und optionaler Cloud-Speicherung. Dies ist günstiger als eine professionelle Überwachungslösung mit monatlichen Servicegebühren, die bei 20 bis 50 EUR pro Monat beginnen. Die Preis-Leistungs-Bilanz ist besonders für Nutzer positiv, die eine flexible, mobile Überwachungslösung benötigen und keine baulichen Veränderungen vornehmen möchten. Die Kamera ist in Deutschland als Neuware mit Versand aus Deutschland erhältlich, was Lieferzeiten von 2 bis 4 Werktagen und keine Zollgebühren bedeutet. Die gesetzliche Gewährleistung von 2 Jahren gilt ab Kaufdatum, wobei die Rechnung als Nachweis aufbewahrt werden sollte. Die Konfiguration der Kamera erfordert keine speziellen technischen Kenntnisse, da die Einrichtung über die App in etwa 10 Minuten abgeschlossen ist. Die Kompatibilität mit allen deutschen Mobilfunkanbietern ist gegeben, sofern der Anbieter die Frequenzbänder B1, B3, B7, B8, B20 oder B28 unterstützt. Die monatlichen Kosten für die SIM-Karte können durch die Nutzung von Daten-only-Tarifen reduziert werden, die bei Discountern ab 3,99 EUR pro Monat erhältlich sind. Die Kamera bietet für den Preis eine hohe Funktionsdichte, die durch die Kombination aus 4K-Auflösung, autarker Stromversorgung und Mobilfunkverbindung erreicht wird.
FAQ: 3 kritische Fragen vor dem Kauf
Frage 1: Wie hoch ist der monatliche Datenverbrauch bei 4K-Aufnahmen über 4G?
Der Datenverbrauch hängt von der Bitrate und der Anzahl der Ereignisaufnahmen ab. Bei einer eingestellten Bitrate von 4 Mbit/s erzeugt eine 15-sekündige Ereignisaufnahme in 4K-Auflösung etwa 7,5 MB Daten. Bei 20 Ereignissen pro Tag ergibt sich ein täglicher Verbrauch von 150 MB, was monatlich etwa 4,5 GB entspricht. Die Reduzierung der Auflösung auf 1080p bei 25 fps senkt den Verbrauch um etwa 50 Prozent auf 2,25 GB pro Monat. Die Bitrate kann in der App zwischen 1 und 8 Mbit/s eingestellt werden, wobei niedrigere Bitraten die Bildqualität bei schnellen Bewegungen reduzieren. Die kontinuierliche Aufzeichnung ist über 4G nicht empfehlenswert, da der Verbrauch bei 24 Stunden Dauerbetrieb mit 4 Mbit/s etwa 43 GB pro Tag betragen würde. Die Nutzung einer Daten-only-SIM-Karte mit 5 GB Volumen ist für die Ereignisaufzeichnung in 4K ausreichend, sofern nicht mehr als 20 Ereignisse pro Tag auftreten. Die Kamera bietet die Möglichkeit, die Übertragungsqualität automatisch an die Netzwerkbedingungen anzupassen, was den Verbrauch bei schlechtem Empfang reduziert.
Frage 2: Wie lange überbrückt der Akku bei bewölktem Wetter ohne Sonneneinstrahlung?
Der integrierte Akku mit 6000 mAh Kapazität speichert eine Energiemenge von etwa 22,2 Wh. Im Standby-Modus mit aktiviertem PIR-Sensor beträgt die Leistungsaufnahme 0,5 Watt, was eine Standby-Zeit von 44 Stunden ergibt. Bei 20 Ereignisaufnahmen pro Tag mit jeweils 15 Sekunden Dauer und aktiver 4G-Übertragung erhöht sich der Verbrauch auf etwa 0,8 Watt im Tagesdurchschnitt. Daraus resultiert eine Akkulaufzeit von etwa 27 Stunden ohne Sonneneinstrahlung. Das Solarpanel mit 6 Watt Leistung erzeugt an einem bewölkten Tag etwa 10 bis 20 Prozent seiner Nennleistung, also 0,6 bis 1,2 Watt. Bei einer Tageslichtdauer von 8 Stunden ergibt dies eine Energieerzeugung von 4,8 bis 9,6 Wh pro Tag, was den durchschnittlichen Tagesverbrauch von 19,2 Wh nicht vollständig deckt. An einem Tag mit direkter Sonneneinstrahlung erzeugt das Panel 48 Wh, was den Tagesverbrauch um das 2,5-fache übersteigt und den Akku vollständig auflädt. Bei mehreren aufeinanderfolgenden bewölkten Tagen entlädt sich der Akku schrittweise. Nach 3 Tagen ohne nennenswerte Sonneneinstrahlung ist die Kapazität auf etwa 30 Prozent gesunken, was weitere 8 Stunden Betrieb ermöglicht. Die Kamera schaltet bei Unterschreitung von 10 Prozent Akkukapazität in den Energiesparmodus, der die 4G-Verbindung deaktiviert und nur noch den PIR-Sensor aktiv hält. In diesem Modus kann die Kamera bis zu 7 Tage ohne Sonneneinstrahlung überbrücken, bevor sie vollständig abschaltet. Die Platzierung des Solarpanels mit Südausrichtung und einem Neigungswinkel von 30 bis 45 Grad optimiert die Energieerzeugung in den Wintermonaten.
Frage 3: Welche SIM-Karten sind mit der Kamera kompatibel und gibt es Einschränkungen?
Die Reolink Go G450 akzeptiert Nano-SIM-Karten aller Mobilfunkanbieter, die das 4G/LTE-Netz in den Frequenzbändern B1, B3, B7, B8, B20, B28, B38, B40 und B41 unterstützen. In Deutschland sind dies alle Netzbetreiber wie Telekom, Vodafone, O2 sowie deren Discounter-Marken wie Congstar, Aldi Talk, Lidl Connect und winsim. Die Kamera unterstützt keine eSIM, daher ist eine physische SIM-Karte erforderlich. Die SIM-Karte muss für den Datenverkehr freigeschaltet sein, wobei reine Datentarife ohne Telefonie-Funktion ausreichend sind. Die Kamera benötigt keine feste IP-Adresse, da die Verbindung über den Reolink-Server aufgebaut wird. Die APN-Einstellungen werden automatisch erkannt, bei einigen Anbietern muss der APN manuell in der App konfiguriert werden. Die Kamera unterstützt keine VoLTE oder SMS-Funktionen, was für den Betrieb nicht relevant ist. Die SIM-Karte muss über ein ausreichendes Datenvolumen verfügen, wobei die Kamera bei Überschreitung des Limits die Verbindung unterbricht und erst nach Auffüllen des Volumens wieder aktiv wird. Die Kamera kann mit einer Prepaid-SIM-Karte betrieben werden, die regelmäßig aufgeladen werden muss. Die Kompatibilität mit ausländischen SIM-Karten ist gegeben, sofern die Frequenzbänder des jeweiligen Landes unterstützt werden. Die Kamera unterstützt keine SIM-Karten mit PIN-Code, daher muss die PIN-Abfrage vor dem Einlegen deaktiviert werden. Die Positionierung der Kamera sollte so gewählt werden, dass eine ausreichende Netzabdeckung am Montageort vorhanden ist. Die Signalstärke kann in der App über die Anzeige der empfangenen Balken überprüft werden. Bei schwachem Empfang kann eine externe LTE-Antenne über den SMA-Anschluss an der Kamera angeschlossen werden, die den Empfang um bis zu 10 dB verbessert. Die Kamera unterstützt die Frequenzbänder für den europäischen Markt, für den Einsatz außerhalb Europas muss die Kompatibilität mit den lokalen LTE-Bändern geprüft werden.
Empfohlene Produkte
| Produkt | Preis | Zustand | Standort | Versand |
|---|---|---|---|---|
| Reolink Go G450 + Solar Panel 2 | 219.99 EUR | Neu | Deutschland | Kostenlos |
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