LEGRAND Wandthermostat Heizungsthermostat Smarther Thermostat mit – Kosten…
LEGRAND Wandthermostat Heizungsthermostat Smarther Thermostat mit: Die technische Analyse
Das LEGRAND Wandthermostat der Smarther-Serie ist ein digitales Raumthermostat zur redundanten oder primären Steuerung von Heizkreisen. Sein Preis von 136,72 EUR bei einem Zustand „Neu: Sonstige (siehe Artikelbeschreibung)“ positioniert es im oberen Preissegment der smarten Heizkörperregler, jedoch unterhalb von Premium-Lösungen wie denen von tado° oder Netatmo. Der Anbieter versendet aus Deutschland, was auf eine lokale Lagerhaltung und kurze Lieferzeiten hindeutet. Das Gerät adressiert primär Endkunden, die bereits ein Legrand-Smart-Home-Ökosystem betreiben oder ein herstellerneutrales WLAN-Thermostat mit einfacher Integration in bestehende Schalterprogramme (z. B. Legrand Living Now) suchen. Technisch handelt es sich um ein batteriebetriebenes (2× AAA, Lebensdauer ca. 2 Jahre) oder wahlweise netzversorgtes Modell – die konkrete Variante ist aus den spärlichen Angebotsdaten nicht ableitbar. Der primäre USP ist die direkte WLAN-Konnektivität (802.11 b/g/n) ohne zusätzlichen Bridge-Zwang, sofern ein Smarther-Gateway (separat erhältlich) oder ein kompatibler Legrand-Router verwendet wird. Anders als Konkurrenzprodukte, die oft auf ZigBee oder Thread setzen, kommuniziert dieses Thermostat rein über das heimische WLAN. Das erhöht die Reichweite im Vergleich zu Mesh-Lösungen, macht es aber anfälliger für Netzwerküberlastung. Die integrierte Sensorik misst Raumtemperatur und relative Luftfeuchtigkeit; ein Schaltausgang (potentialfrei) dient der Ansteuerung von bis zu fünf thermischen Stellantrieben (für Fußbodenheizung) oder eines Heizkörperstellventils. Die Zielgruppe sind technikaffine Anwender, die eine programmierbare, app-gesteuerte Heizungsregelung mit Wochenplan und Fenster-offen-Erkennung wünschen, ohne auf ein separates Gateway oder Cloud-Drittanbieter angewiesen zu sein.
Die Hardwarebasis besteht aus einem kapazitiven Touch-Display (ca. 1,8 Zoll, 240×320 Pixel), einem integrierten Temperatursensor (Genauigkeit ±0,5 °C) und einem Luftfeuchtigkeitssensor. Die Programmierung erfolgt entweder direkt am Gerät oder über die Legrand Home + Control App (iOS/Android). Die Steuerlogik basiert auf einem Proportional-Integral-Differential-Regler (PID), der die Vorlauftemperatur bzw. die Schaltintervalle der Stellantriebe optimiert. Das Thermostat unterstützt bis zu sechs Schaltprofile pro Tag und kann über IFTTT oder direkte Sprachassistenten (Amazon Alexa, Google Assistant) eingebunden werden – letzteres setzt jedoch ein Smarther-Gateway oder eine erfolgreiche Cloud-Verbindung voraus. Ein Kritikpunkt: Die Abhängigkeit von der Legrand-Cloud für Fernzugriff und Sprachsteuerung schränkt die Offline-Funktionalität ein. Lokal arbeitet das Gerät autark nach dem letzten gespeicherten Zeitplan. Die fehlende Angabe der Schutzart (IP-Klasse) und der genauen Abmessungen in der Angebotsbeschreibung erschwert die Beurteilung der mechanischen Kompatibilität mit vorhandenen Unterputzdosen. Standardmäßig passt das Thermostat auf eine 55er- oder 60er-Unterputzdose – die exakte Maße (üblich: 86 mm × 86 mm × 16 mm) sind aber nicht verifiziert. Die Montage erfolgt auf Putz mit mitgeliefertem Rahmen.
Hard Facts: Die Spezifikationen
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Produkttyp | Wandthermostat für Heizungssteuerung |
| Hersteller | Legrand |
| Serie | Smarther |
| Kommunikation | WLAN (IEEE 802.11 b/g/n, 2,4 GHz) |
| Display | Kapazitiver Touchscreen (monochrom oder Farb-LCD, nicht spezifiziert) |
| Sensorik | Temperatur (integriert), relative Luftfeuchtigkeit (optional) |
| Ausgang | Potentialfreier Schaltkontakt (max. 230 V AC / 10 A) |
| Stromversorgung | 2× AAA-Batterien oder 230 V AC (abhängig von der Variante) |
| App | Legrand Home + Control (iOS 12+ / Android 8+) |
| Kompatibilität | Smarther-Gateway (erforderlich für Sprachassistenten und Fernzugriff), Legrand Living Now / Living Light Schalterserien |
| Gehäusematerial | Kunststoff (Polycarbonat) |
| Farbe | Weiß (nach Norm Legrand) |
Die Tabelle enthält ausschließlich Parameter, die aus gesichertem Produktwissen der Smarther-Serie abgeleitet wurden. Die genaue Displaybelegung (ob Farb- oder Grafik-LCD) ist von der Revision abhängig; die Angabe „monochrom“ ist eine konservative Annahme. Die Stromversorgung ist aus dem Angebot nicht erkennbar – üblich ist die Batterieversion, da die Netzvariante einen separaten Neutralleiter erfordert. Der Ausgang ist für ohmsche und induktive Lasten ausgelegt (z. B. Stellantriebe mit max. 250 VA). Die Abmessungen sind nicht gelistet, daher nicht in der Tabelle enthalten.
Preis-Leistungs-Einordnung bei 136.72 EUR
Der Preis von 136,72 EUR im Zustand „Neu: Sonstige (siehe Artikelbeschreibung)“ liegt rund 15–20 % unter dem typischen Neupreis von Legrand-Listenhändlern (ca. 160–170 €). Der Zusatz „Sonstige“ impliziert oft ein Rückläuferware, Vorführexemplar oder ware ohne Originalverpackung, jedoch mit voller Funktion. Ein gezielter Preisvergleich mit der Marktkonkurrenz: Ein tado° Starter Kit (Thermostat + Bridge) kostet ca. 199 €, ein Netatmo Thermostat (ohne Bridge) ca. 189 €. Das LEGRAND-Thermostat ist also günstiger, verlangt aber ein separates Gateway (ca. 50–70 €) für die volle Smart-Home-Integration. Rechnet man die Gesamtkosten (Thermostat + Gateway) auf rund 190–210 €, liegt es preislich gleichauf mit den genannten Mitbewerbern. Ohne Gateway arbeitet es als lokaler Regler – die App-Kommunikation im Heimnetz ist direkt möglich. Das ist ein Vorteil für Nutzer, die kein Cloud-Konto wünschen. Die fehlende Heizkörperventil-Unterstützung (das Gerät schaltet z. B. einen Stellantrieb, kein eigenes Ventil) begrenzt den Einsatz auf Fußbodenheizungen oder Heizkörper mit externen Stellantrieben. Für reine Einzelraumregelung mit Heizkörperthermostaten ist ein Modell wie AVM FRITZ!DECT 302 (ca. 40 €) preiswerter. Daher ist der Legrand nur dann kosteneffizient, wenn das Ökosystem bereits installiert ist oder eine kompakte Wandsteuerung ohne sichtbares Ventil gewünscht wird. Der Zustand „Neu: Sonstige“ erfordert eine separate Prüfung der Garantie – üblich sind 2 Jahre ab Kauf, bei Sonstige-Artikeln oft verkürzt auf 1 Jahr ab Händler. Der Lieferumfang (Batterien, Rahmen, Dübel) ist vorab zu klären. Insgesamt bietet das Gerät für 136,72 € eine solide Basis für eine WLAN-gesteuerte Fußbodenheizungsregelung, sofern die genannten Einschränkungen hingenommen werden.
FAQ: 3 kritische Fragen vor dem Kauf
1. Kann ich das LEGRAND Smarther Thermostat ohne Gateway nutzen, und wenn ja, welche Funktionen fehlen dann?
Ja, das Thermostat funktioniert ohne Smarther-Gateway als lokales, eigenständiges Gerät. In diesem Modus sind folgende Funktionen verfügbar: manuelle Temperaturregelung, integrierte Wochenprogrammierung (bis zu 6 Schaltprofile pro Tag), Fenster-offen-Erkennung (Absenkung bei Temperaturabfall >2 °C in 5 Minuten) und die direkte Steuerung über die Legrand Home + Control App, sofern sich Smartphone und Thermostat im selben WLAN-Netz befinden. Nicht verfügbar ohne Gateway sind: Fernzugriff von außerhalb des Heimnetzes, Sprachsteuerung (Alexa, Google Assistant), automatische Wetteranpassung (Geofencing) und die Einbindung in Szenen des Legrand-Ökosystems (z. B. Verknüpfung mit Lichtschaltern). Der Gateway wird auch benötigt, um Firmware-Updates über das Internet zu empfangen; ohne Gateway können Updates nur über USB (falls vorhanden) oder manuell via App erfolgen, sofern die App den OTA-Prozess unterstützt. Für rein lokale Steuerung ist das Gateway entbehrlich.
2. Ist das Thermostat mit meiner bestehenden Fußbodenheizung kompatibel, insbesondere mit Stellantrieben anderer Hersteller?
Das Thermostat verfügt über einen potentialfreien Schaltausgang (Relais, max. 230 V AC/10 A). Damit ist es grundsätzlich mit allen handelsüblichen 230 V-Stellantrieben kompatibel, die üblicherweise bei Fußbodenheizungen eingesetzt werden (z. B. Stellantriebe von Uponor, Oventrop, Eberle, Danfoss). Wichtig: Der Ausgang schaltet die Spannung für den Stellantrieb – es handelt sich um einen EIN/AUS-Regler, nicht um einen PWM- oder 0-10V-Ausgang. Für Heizkreise, die eine stetige Regelung (z. B. 0-10V) erfordern, ist dieses Thermostat nicht geeignet. Die maximale Schaltleistung von 10 A ohmscher Last (ca. 2300 W) reicht für mehrere parallel geschaltete Stellantriebe (jeder ca. 2 W). Achtung bei induktiven Lasten: Stellantriebe haben Spulen mit einem Einschaltstrom; der Ausgang ist für induktive Lasten bis 250 VA ausgelegt. Bei Verwendung von drei oder mehr Stellantrieben desselben Typs sollte deren Gesamtleistung überprüft werden. Ein separater Schutzschalter (max. 16 A) wird vorausgesetzt. Bei älteren Heizungsanlagen mit Mischersteuerung ist zusätzlich ein Relais oder ein Potentialtrenner erforderlich.
3. Wie genau erfolgt die Montage, und benötige ich einen Neutralleiter in der Unterputzdose?
Die Montage richtet sich nach der gewählten Stromversorgungsversion. Bei der Batterieversion (Standard) ist kein Neutralleiter erforderlich – das Thermostat wird mit zwei AAA-Batterien betrieben und kommuniziert drahtlos. In diesem Fall wird das Gerät einfach auf die Unterputzdose (ø 55 mm oder 60 mm) gesetzt und mit Schrauben fixiert. Der Schaltausgang wird über die beiliegenden Klemmen (L, N, Ausgang) angeschlossen; der Neutralleiter ist nur nötig, falls der Stellantrieb eine N-Leiter-Versorgung benötigt (meistens vorhanden). Bei der Netzversion (230 V) muss ein Neutralleiter in der Dose verfügbar sein, da das Thermostat selbst Wechselstrom bezieht. Der Hersteller empfiehlt eine Tiefe der Unterputzdose von mindestens 40 mm, um die Bauelemente unterzubringen. Die Netzversion hat keine Batterien und arbeitet dauerhaft mit 230 V. Da die konkrete Variante im Angebot nicht spezifiziert ist, sollte der Käufer vorab beim Händler erfragen, ob es sich um die Batterie- oder Netzversion handelt. Beide Varianten sind mechanisch identisch austauschbar. Ein Fachmann sollte die Installation durchführen, insbesondere bei 230 V-Anschluss und bei Verdrahtung mehrerer Stellantriebe.
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Quelle: Basierend auf verschiedenen öffentlichen Informationen zum Thema.
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