X-Sense Smart Home Sicherheitssystem AS12, Alarmanlage – Keine Abo-Falle!
X-Sense Smart Home Sicherheitssystem AS12, Alarmanlage: Die technische Analyse
Das X-Sense Smart Home Sicherheitssystem AS12, Alarmanlage ist ein funkgestütztes Einsteigersystem für die Wohnungs- und Haussicherung. Es richtet sich an Nutzer, die eine einfache, selbstinstallierbare Überwachung ohne monatliche Servicegebühren suchen. Der primäre technische USP liegt in der modularen drahtlosen Sensorik, die über eine zentrale Sireneneinheit kommuniziert. Die Verbindung zwischen Sensoren und Zentrale erfolgt im lizenzfreien 868-MHz-Band (Sub-1-GHz), das eine geringere Störanfälligkeit durch WLAN oder Bluetooth bietet als reine 2,4-GHz-Systeme. Die Zentrale selbst bindet sich über WLAN (2,4 GHz) in das Heimnetz ein, um App-Benachrichtigungen zu ermöglichen. Alle Sensoren sind batteriebetrieben (CR123A, 3 V) und arbeiten ohne Verkabelung – ideal für Mietwohnungen, da keine Bohrlöcher für Kabel nötig sind. Der Lieferumfang umfasst typischerweise vier Tür-/Fensterkontakte (Magnetreed-Kontakt), einen Passiv-Infrarot-Bewegungsmelder sowie zwei Funkfernbedienungen. Die Zentrale integriert eine Sirene mit mindestens 110 dB Schalldruck. Die App (X-Sense Home) erlaubt das Scharf- und Unscharfschalten, die Einstellung von Verzögerungszeiten (Eingang/Ausgang) und den Abruf des Batteriestatus. Im Unterschied zu cloudbasierten Systemen der gehobenen Preisklasse fehlt eine Backup-SIM oder eine professionelle Notrufweiterleitung. Der Sabotageschutz ist auf einfachen Öffnungskontakt der Sensorabdeckungen beschränkt – eine Demontage der Zentrale löst keinen Alarm aus. Das System wird im Neuzustand aus Deutschland versandt, was lokale CE- und RoHS-Konformität bestätigt. Die Sensorreichweite beträgt laut Hersteller bis zu 300 Meter im Freifeld; in Gebäuden mit Stahlbetonwänden sinkt sie auf etwa 30–50 Meter. Ein Signalverlust wird von der Zentrale als Fehler gemeldet, jedoch ohne sofortigen Alarm. Die Installation erfordert keine Fachkenntnisse: Sensoren aufkleben oder schrauben (Montagematerial beiliegend), Zentrale per USB-C-Netzteil mit Strom versorgen und in der App anmelden. Die Akku-Lebensdauer der Sensoren liegt bei normaler Nutzung bei bis zu zwei Jahren; bei schwacher Batterie sendet der Sensor eine Benachrichtigung. Ein entscheidender technischer Nachteil ist die fehlende Kompatibilität mit offenen Standards wie Zigbee oder Matter – das AS12 ist ein geschlossenes System, das nur mit X-Sense-eigenen Nachrüstsensoren erweiterbar ist. Für Anwender, die eine reine Alarmanlage ohne Smart-Home-Integration suchen, ist die Funktionsreduktion jedoch akzeptabel.
Hard Facts: Die Spezifikationen
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Produkttyp | Kabelloses Alarmsystem |
| Lieferumfang | 1 Zentrale mit Sirene, 4 Tür-/Fenstersensoren, 1 Bewegungsmelder, 2 Fernbedienungen, Netzteil, Montagematerial |
| Sensorreichweite (Freifeld) | 300 m (Herstellerangabe) |
| Sirenenlautstärke | 110 dB |
| Batterietyp Sensoren | CR123A (3 V) |
| Betriebstemperatur | -10 °C bis 50 °C |
| Funkfrequenz Sensoren | 868 MHz |
| WLAN-Frequenz Zentrale | 2,4 GHz |
| App-Unterstützung | iOS (ab Version 12) / Android (ab Version 6) |
| Sabotageschutz | Öffnungskontakt an Sensoren |
| Besonderheiten | Panikfunktion (Fernbedienung), einstellbare Verzögerungszeiten (0–60 s) |
| Zustand | Neu |
| Preis | 150,56 EUR |
| Versand | aus Deutschland |
Preis-Leistungs-Einordnung bei 150,56 EUR
Der Preis von 150,56 Euro für ein neues Komplettset dieser Art liegt im unteren bis mittleren Marktsegment. Vergleichbare Systeme wie das Ring Alarm Basics-Set (5 Teile) kosten aktuell rund 230 Euro, während das Ajax StarterKit (4 Sensoren, Zentrale) bei etwa 350 Euro startet. Das X-Sense AS12 bietet damit eine günstigere Einstiegslösung, erkauft durch geringere Verarbeitungsqualität der Sensoren (Kunststoffgehäuse ohne IP-Schutz) und fehlende professionelle Monitoring-Optionen. Die 110-dB-Sirene ist ausreichend für Innenräume, aber nicht für Außenmontage geeignet. Die App ist funktional, aber weniger ausgereift als die von Ring oder Ajax – so fehlen etwa Geofencing oder Historiendiagramme. Der deutsche Verkaufspreis ist identisch mit offiziellen UVP (X-Sense listet das AS12 oft für 149,99 €). Die beigelegten zwei Fernbedienungen sind ein Plus, da viele Konkurrenzsysteme nur eine beilegen. Die Sensoren verwenden handelsübliche CR123A-Batterien, die günstig nachzukaufen sind. Ein Schwachpunkt ist die fehlende Erweiterbarkeit auf mehr als 16 Sensoren (Hardwarelimit der Zentrale). Für einen Singlehaushalt oder eine 2-Zimmer-Wohnung reicht die mitgelieferte Anzahl von 4+1 Sensoren meist aus. Wer mehrere Etagen absichern möchte, muss zusätzliche Sensoren kaufen (ca. 20–25 € pro Stück). Nach zwei Jahren ist der Preis durch die Batteriekosten (ca. 2 € pro Sensor pro Jahr) auf etwa 160–165 € gestiegen – immer noch günstig. Die fehlende HomeKit- oder IFTTT-Integration limitiert die Automatisierungsmöglichkeiten. Insgesamt ist das Preis-Leistungs-Verhältnis für den Anwendungsfall „günstige Basisabsicherung ohne monatliche Kosten“ als fair zu bewerten.
FAQ: 3 kritische Fragen vor dem Kauf
1. Kann das X-Sense AS12 mit anderen Smart-Home-Systemen (Home Assistant, Alexa, Google Home) gesteuert werden?
Die App X-Sense Home kommuniziert direkt mit der Zentrale über WLAN. Eine Integration in Home Assistant oder IFTTT ist nicht vorgesehen. Amazon Alexa und Google Assistant werden offiziell nicht unterstützt – Befehle wie „Alexa, schalte die Alarmanlage scharf“ sind nicht möglich. Die einzige Sprachsteuerung wäre über die Fernbedienung. Wer eine offene Plattform benötigt, muss zu einem System mit Matter- oder Zigbee-Bridge greifen.
2. Wie zuverlässig arbeitet der Bewegungsmelder bei Haustieren?
Der mitgelieferte Bewegungsmelder ist ein Passiv-Infrarot-Sensor ohne Tierimmunität. Er reagiert auf Temperaturänderungen durch warmblütige Lebewesen. Katzen oder Hunde unter 15 kg können Fehlalarme auslösen, wenn sie direkt vor dem Sensor vorbeilaufen. Mehrere Testberichte weisen auf Fehlalarme bei Hunden ab ca. 10 kg hin. X-Sense bietet keine Einstellmöglichkeit für die Empfindlichkeit in der App. Wenn Haustiere im überwachten Bereich unterwegs sind, sollte der Bewegungsmelder außer Betrieb genommen oder nur in Räumen ohne Tierzugang montiert werden.
3. Lässt sich die Sirene der Zentrale getrennt von der Basis installieren, z.B. im Flur?
Nein, die Sirene ist fest in der Zentrale verbaut. Die Zentrale muss über das mitgelieferte USB-Kabel mit Strom versorgt werden und steht daher in der Nähe einer Steckdose. Eine externe Sirene wird nicht mitgeliefert und kann auch nicht nachgerüstet werden. Der Hersteller verkauft keine separate Sirene für das AS12. Bei Einbrüchen kann die Sirene von innen leicht erreicht und durch Abziehen der Stromversorgung lahmgelegt werden – ein Schutz gegen Stromausfall oder Sabotage (Batterie-Backup) ist nicht vorhanden. Nutzer, die eine Außensirene oder Batterie-Puffer benötigen, sollten zu einem höherwertigen System wie Ajax oder Jablotron greifen.
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Quelle: Basierend auf verschiedenen öffentlichen Informationen zum Thema.
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