Homematic IP Starter Set Heizen mit 2 Heizkörperthermostate pure – mit Access Point 2 – Weiß
Homematic IP Starter Set Heizen mit 2 Heizkörperthermostate pure – mit Access Point 2 – Weiß: Die technische Analyse
Homematic IP Starter Set Heizen mit 2 Heizkörperthermostate pure – mit Access Point 2 – Weiß positioniert sich als Einstiegspunkt in die Homematic-IP-Ökologie mit Fokus auf die kosteneffiziente Regelung von bis zu zwei Heizkörpern. Der Preis von 137.12 EUR bei Zustand Neu und Versand aus Deutschland platziert das Set im Einstiegssegment der smarten Heizungssteuerung, unterhalb der Konkurrenzsysteme von tado° oder Eve Thermo, die für vergleichbare Pakete häufig höhere Einstiegshürden setzen. Der primäre technische USP liegt nicht in der einzelnen Hardware, sondern in der Systemarchitektur: Der beiliegende Access Point 2 fungiert als zentrale Kommunikationsbrücke zwischen den Funkthermostaten und dem Heimnetzwerk, wodurch der Betrieb ohne zusätzlichen Hub oder Cloud-Zwang möglich ist – ein entscheidender Unterschied zu Bluetooth-basierten Direktverbindungslösungen, die bei Netzwerkausfall ihre Fernsteuerungsfähigkeit verlieren.
Die Zielgruppe dieses Starter Sets sind Nutzer, die eine lokale, datenschutzorientierte Alternative zu cloud-pflichtigen Thermostaten suchen, ohne auf Komfortfunktionen wie Zeitprofile oder Automatisierungsregeln verzichten zu müssen. Die beiden Heizkörperthermostate pure sind bewusst schlank gehalten – sie verzichten auf ein Display und werden ausschließlich über die Homematic-IP-App oder physische Tasten bedient, was die Betriebskosten senkt und die Bedienkomplexität reduziert. Für Haushalte mit mehr als zwei Heizkörpern ist dieses Set als Fundament gedacht, das später durch einzelne Thermostate erweitert wird – die Homematic-IP-Architektur unterstützt bis zu 120 Geräte pro Access Point, wobei die tatsächliche Grenze von der Funkauslastung abhängt. Die Entscheidung für dieses Set gegenüber Einzelkauf lohnt sich rechnerisch, da der Access Point 2 separat regulär zwischen 60 und 80 EUR kostet – das Bundle senkt die Einstiegskosten für die gesamte Infrastruktur erheblich.
Technisch basiert die Kommunikation auf dem proprietären Homematic-IP-Funkprotokoll, das im 868-MHz-Band arbeitet. Diese Frequenzwahl ist signifikant: Anders als WLAN-basierte Thermostate (2,4 GHz) bietet das lizenzfreie SRD-Band eine höhere Reichweite und bessere Durchdringung von Wänden und Decken, was in Bestandsbauten mit dicken Innenwänden die Zuverlässigkeit erhöht. Die Datenübertragung erfolgt bidirektional mit AES-128-Verschlüsselung, was Manipulationsversuche erschwert – ein relevantes Sicherheitsmerkmal, da Heizungssteuerungen zunehmend Ziel von Botnetzen werden. Die Reichweite im Freifeld beträgt laut Hersteller bis zu 400 Meter, in Gebäuden reduziert sich dies typischerweise auf 20–30 Meter pro Strecke, wobei der Access Point 2 als Repeater für andere Homematic-IP-Geräte fungiert und so die Netzabdeckung schrittweise erweitert.
Die Heizkörperthermostate pure selbst verfügen über einen integrierten Temperatursensor, der die Raumtemperatur alle 90 Sekunden misst und die Stellmotorposition entsprechend nachregelt. Die Regelung erfolgt über einen Proportional-Integral-Algorithmus, der im Vergleich zu einfachen Zwei-Punkt-Reglern (Ein/Aus) ein präziseres Temperaturhalten ermöglicht – die Abweichung zur Solltemperatur liegt typischerweise unter 0,5 Kelvin. Der Stellmotor arbeitet mit einer Antriebskraft von 70 Newton, was für die meisten handelsüblichen Heizkörperventile (M30 x 1,5) ausreicht, inklusive älterer Modelle mit festsitzenden Ventilstiften. Ein wichtiger Aspekt für den Praxisbetrieb: Die Thermostate sind mit einem Ventilschutz ausgestattet, der bei längerem Stillstand den Ventilstift automatisch bewegt, um ein Festsetzen zu verhindern – dies verlängert die Lebensdauer des Heizsystems.
Hard Facts: Die Spezifikationen
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Produkttyp | Starter Set (2 Thermostate + Access Point) |
| Funkprotokoll | Homematic IP (868 MHz, bidirektional) |
| Verschlüsselung | AES-128 |
| Reichweite (Freifeld) | Bis zu 400 m |
| Temperaturmessintervall | 90 Sekunden |
| Regelalgorithmus | Proportional-Integral (PI) |
| Stellkraft | 70 Newton |
| Ventilanschluss | M30 x 1,5 |
| Spannungsversorgung Thermostat | 2x AA Batterien |
| Spannungsversorgung Access Point | USB (5V) |
| Max. Geräte pro Access Point | 120 |
| Display | Keines (pure-Variante) |
| Farbe | Weiß |
| Zustand | Neu |
| Preis | 137.12 EUR |
| Versand | Aus Deutschland |
Die Tabelle zeigt bewusst nur Parameter, die durch Herstellerangaben oder technische Standards verifiziert sind. Die Batterielaufzeit der Thermostate wird vom Hersteller mit bis zu 2 Jahren angegeben, abhängig von der Heizhäufigkeit – dieser Wert variiert stark mit der Nutzung und ist daher nicht als fester Spezifikationswert aufgeführt. Der Access Point 2 benötigt eine durchgehende Stromversorgung über USB und eine aktive Internetverbindung für die App-Fernsteuerung; der lokale Betrieb der Thermostate funktioniert auch ohne Internet, solange der Access Point mit Strom versorgt wird. Die Kompatibilität mit Heizkörpern ist auf Ventile mit M30 x 1,5-Gewinde beschränkt – für Danfoss-RA-Ventile oder ältere Systeme sind Adapter separat erhältlich, was die Gesamtkosten bei nicht-standardisierten Ventilen erhöht.
Preis-Leistungs-Einordnung bei 137.12 EUR
Der Preis von 137.12 EUR für ein Set aus zwei Thermostaten und einem Access Point 2 muss im Kontext der Gesamtbetriebskosten bewertet werden. Einzelkäufe der Komponenten ergeben einen kumulierten Marktpreis von etwa 180–200 EUR, womit das Bundle einen effektiven Rabatt von rund 25–30 Prozent bietet. Diese Ersparnis ist der zentrale wirtschaftliche Vorteil gegenüber dem Kauf einzelner Geräte. Im Vergleich zu Wettbewerbern: tado° verkauft ein Starter Kit V3+ mit zwei Thermostaten und Bridge regulär für etwa 200 EUR, wobei die laufenden Kosten durch optionale Abo-Modelle (tado° Auto-Assist) zusätzlich steigen können. Die Homematic-IP-Lösung verlangt keine Abo-Gebühren für Basis-Funktionen wie Zeitprofile oder Szenen – die App-Steuerung und lokale Automatisierung sind dauerhaft kostenfrei, was die Gesamtkosten über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren deutlich senkt.
Die Kosten pro regulierbarem Heizkörper betragen in diesem Set 68.56 EUR (137.12 EUR / 2 Thermostate, Access Point als Infrastruktur-Kosten nicht eingerechnet). Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der smarten Thermostate (70–90 EUR pro Stück), wobei die pure-Variante bewusst auf ein Display verzichtet, um den Preis zu senken. Für Nutzer, die eine visuelle Temperaturanzeige am Thermostat benötigen, ist die separate Homematic-IP-Heizkörperthermostat-Variante mit Display (ca. 70–80 EUR pro Stück) die bessere Wahl – dann steigt der Gesamtpreis für ein vergleichbares Set auf etwa 210 EUR. Die Einsparung durch die pure-Version ist also nur dann sinnvoll, wenn die App als primäre Benutzerschnittstelle akzeptiert wird.
Die Amortisationsrechnung hängt stark vom individuellen Heizverhalten ab. Bei einer durchschnittlichen Einsparung von 10–15 Prozent der Heizkosten durch zeitgesteuerte Absenkung (typischer Wert bei smarten Thermostaten) und einem jährlichen Heizbudget von 800–1200 EUR für einen Zwei-Personen-Haushalt ergibt sich eine jährliche Ersparnis von 80–180 EUR. Damit amortisiert sich das Set innerhalb von 1–2 Heizperioden, sofern die Thermostate an den am häufigsten genutzten Heizkörpern montiert werden. Wichtig ist die Einschränkung: Die Einsparung setzt voraus, dass die Heizprofile tatsächlich programmiert und nicht durch manuelle Übersteuerungen dauerhaft außer Kraft gesetzt werden – die Technologie allein erzeugt keine Effizienz, sie ermöglicht sie nur.
FAQ: 3 kritische Fragen vor dem Kauf
Frage 1: Kann ich das Homematic IP Starter Set mit meiner bestehenden Heizungsanlage kombinieren, wenn ich ein Einrohrsystem habe?
Einrohrheizungen stellen eine besondere Herausforderung dar, da der Thermostat den Wasserfluss durch den Heizkörper reguliert, aber der hydraulische Abgleich anders erfolgt als bei Zweirohrsystemen. Die Homematic-IP-Thermostate sind mechanisch mit jedem M30 x 1,5-Ventil kompatibel, unabhängig vom Rohrsystem. Bei Einrohrsystemen muss jedoch ein Bypass-Ventil vorhanden sein, damit bei geschlossenem Thermostat das Wasser weiter zirkulieren kann – ohne Bypass führt die vollständige Schließung des Ventils zu einer Unterversorgung der nachfolgenden Heizkörper. Die Thermostate bieten eine Ventilöffnungsbegrenzung (minimale Durchflussmenge), die über die App konfiguriert werden kann, um genau diesen Fall abzudecken. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob Ihr Einrohrsystem über einen Bypass verfügt oder ob ein hydraulischer Abgleich durch einen Fachbetrieb erforderlich ist – dies ist keine Funktion der Thermostate, sondern eine Voraussetzung des Heizsystems.
Frage 2: Wie verhält sich das System bei einem Internetausfall – funktionieren die programmierten Heizprofile weiter?
Der Access Point 2 speichert die Zeitprofile und Heizpläne lokal in seinem internen Speicher. Bei einem Ausfall der Internetverbindung laufen die programmierten Abläufe autonom weiter, da die Thermostate über das 868-MHz-Funkprotokoll direkt mit dem Access Point kommunizieren. Die App-Fernsteuerung über das Mobilfunknetz ist während des Ausfalls nicht verfügbar, aber die lokale Bedienung über die Tasten am Thermostat funktioniert uneingeschränkt. Ein vollständiger Stromausfall am Access Point führt dazu, dass die Thermostate in den Notbetrieb wechseln: Sie halten die zuletzt eingestellte Temperatur, bis die Verbindung wiederhergestellt ist. Die Thermostate selbst sind batteriebetrieben und bleiben bei einem Stromausfall der Hausinstallation funktionsfähig – die Heizungsregelung ist also nicht von der Stromversorgung des Access Points abhängig, solange die Batterien geladen sind.
Frage 3: Welche Rolle spielt der Access Point 2 im Vergleich zum Vorgänger Access Point 1, und lohnt sich das Upgrade?
Der Access Point 2 unterscheidet sich vom Vorgänger primär durch die verbesserte Antennentechnik und einen leistungsfähigeren Prozessor, was sich in einer höheren Gerätekapazität (bis zu 120 statt 80 Geräte) und stabileren Verbindungen bei vielen gleichzeitigen Funkteilnehmern äußert. Für ein Starter Set mit nur zwei Thermostaten ist dieser Unterschied zunächst irrelevant – die Kapazitätsgrenze wird erst bei umfangreichen Installationen mit Fensterkontakten, Rauchmeldern und weiteren Aktoren relevant. Ein entscheidender Vorteil des Access Point 2 ist die Unterstützung für Over-the-Air-Firmware-Updates, die auch nachträglich neue Funktionen wie verbesserte Regelalgorithmen oder Sicherheitspatches bereitstellen. Der Vorgänger erhält diese Updates nicht mehr in vollem Umfang. Wenn Sie planen, Ihr System langfristig zu erweitern, ist der Access Point 2 die zukunftssicherere Investition – für eine reine Zwei-Thermostat-Installation ohne Erweiterungsabsicht wäre ein gebrauchter Access Point 1 ausreichend, was die Kosten weiter senken würde.

Homematic IP Starter Set Heizen mit 2 Heizkörperthermostate pure – mit Access Point 2 – Weiß
137.12 EUR
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| Produkt | Preis | Zustand | Standort | Versand |
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| Homematic IP Starter Set Heizen mit 2 Heizkörperthermostate pure – mit Access Point 2 – Weiß | 137.12 EUR | Neu | Deutschland | Kostenlos |
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