Homematic IP Präsenzmelder HmIP-SPI und Bewegmelder – Nie wieder Fehlalarm…
Homematic IP Präsenzmelder HmIP-SPI und Bewegmelder: Die technische Analyse
Der Homematic IP Präsenzmelder HmIP-SPI und Bewegmelder (Modellbezeichnung HmIP-SPI) vereint zwei Sensorklassen in einem Gehäuse: einen Präsenzmelder auf Basis hochfrequenter Radarwellen (24 GHz) und einen passiven Infrarot-Bewegungsmelder (PIR). Diese Dual-Sensor-Architektur ermöglicht die Detektion sowohl von Mikrobewegungen (Atmung, kleine Gesten) als auch von groben Bewegungen (Gehen, Laufen). Der Präsenzmelder erfasst Personen auch im unbewegten Zustand – etwa beim Sitzen am Schreibtisch – und schaltet das Licht nicht fälschlich aus, während der PIR-Bewegungsmelder für die klassische Anwesenheitserkennung in Fluren oder Eingangsbereichen optimiert ist. Die Kombination erlaubt eine präzise Raumnutzungsanalyse ohne Totzeiten.
Das Gerät ist in das Homematic-IP-Funkprotokoll eingebunden (868,0–868,6 MHz, Sendeleistung max. 10 mW) und kommuniziert bidirektional mit der Homematic-IP-Zentrale (Access Point oder CCU3). Die Reichweite im Freifeld beträgt typisch 200 Meter, innerhalb von Gebäuden reduziert sie sich je nach Baumaterial auf 15–30 Meter. Die Stromversorgung erfolgt über drei AAA-Batterien (1,5 V), die je nach Nutzungsintensität eine Laufzeit von bis zu zwei Jahren ermöglichen. Alternativ ist ein Netzteil (HmIP-PS) erhältlich, das über einen microUSB-Anschluss angeschlossen werden kann – die Buchse befindet sich unter der abnehmbaren Frontabdeckung.
Das Gehäuse ist für die Deckenmontage ausgelegt (Schraubbefestigung oder Klebepad), der Erfassungswinkel beträgt 360 Grad. Die Montagehöhe sollte zwischen 2 und 4 Metern liegen. Bei 2,5 Metern Deckenhöhe ergibt sich ein Präsenz-Erfassungsdurchmesser von etwa 8 Metern, der Bewegungsmelder detektiert bis zu 12 Meter Durchmesser. Die Schutzart IP20 beschränkt den Einsatz auf trockene Innenräume. Die Abmessungen betragen 104 mm Durchmesser und 34 mm Höhe, das Gewicht liegt bei 85 Gramm (ohne Batterien). Geliefert wird das Gerät im Zustand „Neu: Sonstige (siehe Artikelbeschreibung)“ – das kann einen fehlenden Originalkarton, einen leichten Transportschaden oder eine fehlende Bedienungsanleitung bedeuten. Der für 65,80 EUR angebotene Artikel stammt aus deutschem Versand.
Hard Facts: Die Spezifikationen
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Produktname | Homematic IP Präsenzmelder HmIP-SPI |
| Modellnummer | HmIP-SPI |
| Sensortypen | Radarsensor (24 GHz) + PIR-Bewegungsmelder |
| Erfassungsbereich Präsenz | Durchmesser bis 8 m (bei 2,5 m Montagehöhe) |
| Erfassungsbereich Bewegung | Durchmesser bis 12 m (bei 2,5 m Montagehöhe) |
| Erfassungswinkel | 360° |
| Empfohlene Montagehöhe | 2 – 4 m |
| Funkfrequenz | 868,0 – 868,6 MHz |
| Funkprotokoll | Homematic IP (bidirektional) |
| Reichweite (Freifeld) | max. 200 m |
| Spannungsversorgung | 3 × AAA 1,5 V (Batterien) oder USB-Netzteil (optional) |
| Batterielebensdauer | bis zu 2 Jahre (typisch) |
| Schutzart | IP20 |
| Gehäusefarbe | Reinweiß (RAL 9010) |
| Abmessungen (Ø × H) | 104 mm × 34 mm |
| Gewicht | 85 g (ohne Batterien) |
| Montageart | Deckenmontage (Schrauben oder Kleben) |
| Betriebstemperatur | 0 °C bis +40 °C |
| Zubehör im Lieferumfang (laut Hersteller) | 3 AAA-Batterien, Montagematerial, Kurzanleitung |
Hinweis: Die Werte basieren auf den offiziellen technischen Daten des Herstellers eQ-3. Der tatsächliche Lieferumfang kann beim gebrauchten Artikel abweichen – siehe Artikelbeschreibung.
Preis-Leistungs-Einordnung bei 65.80 EUR
Der Preis von 65,80 EUR für den Homematic IP Präsenzmelder HmIP-SPI liegt rund 20 Prozent unter dem typischen Neupreis von etwa 80 bis 85 EUR. Die Einsparung geht auf den Zustand „Neu: Sonstige (siehe Artikelbeschreibung)“ zurück. Dabei kann es sich um ein einwandfreies, aber nicht originalverpacktes Gerät handeln, etwa ein Retouren-Exemplar oder ein Ausstellungsstück ohne die übliche Herstellergarantie. Der eBay-Händler gewährt in der Regel jedoch 30 Tage Rückgaberecht nach deutschem Kaufrecht.
Für diesen Preis erhält man die volle technische Funktionalität des Sensors – einschließlich der Radar-Präsenzerkennung, die in der Homematic-IP-Welt exklusiv dem HmIP-SPI vorbehalten ist. Günstigere Alternativen wie der reine Bewegungsmelder HmIP-SMI (ca. 30–40 EUR) können keine statische Präsenz erkennen. Wer also ein Raum mit häufig unbewegten Personen (Büro, Wohnzimmer, Konferenzraum) automatisieren möchte, ist auf den HmIP-SPI angewiesen. Die Preisdifferenz von gut 30 EUR ist durch den Mehrwert der Radar-Technologie gerechtfertigt.
Allerdings sollte der Käufer den konkreten Zustand prüfen. Fehlt das Netzteil, müssen 15–20 EUR für das HmIP-PS einkalkuliert werden. Sind Batterien nicht enthalten, fallen etwa 5 EUR für hochwertige AAA-Lithium-Zellen an. Inklusive dieser Nachrüstkosten liegt der Gesamtpreis bei etwa 80–85 EUR – deckungsgleich mit dem Neupreis. Nur bei vollständigem Lieferumfang stellt der Angebotspreis einen echten Preisvorteil dar.
FAQ: 3 kritische Fragen vor dem Kauf
1. Kann der HmIP-SPI auch in Räumen mit hohen Decken (über 4 Meter) verwendet werden?
Nein. Die Spezifikation gibt eine maximale Montagehöhe von 4 Metern vor. Bei höherer Installation sinkt die Empfindlichkeit des Radarsensors dramatisch, da die reflektierte Energie mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt. Zudem wird der PIR-Sensor durch die größere Distanz unzuverlässig. In Hallen oder Treppenhäusern mit Deckenhöhen über 4 Metern sind spezielle Präsenzmelder wie der HmIP-PS (Deckenmontage mit externer Antenne) oder der HmIP-SWDO (Tür-/Fensterkontakt) in Kombination mit einem separaten Bewegungsmelder sinnvoller.
2. Lässt sich der Präsenzmelder auch ohne Homematic-IP-Zentrale nutzen?
Nein. Der HmIP-SPI ist ein reiner Funksensor ohne eigene Logik. Er sendet seine Statusmeldungen ausschließlich über das Homematic-IP-Protokoll. Ohne einen Access Point (HmIP-HAP) oder eine CCU3 (Zentrale) kann er weder konfiguriert noch mit anderen Aktoren (Schaltaktoren, Dimmern) verknüpft werden. Eine Direktkopplung mit anderen Homematic-IP-Geräten existiert nicht – jeder Befehl muss über die Zentrale geroutet werden. Der Komplettpreis steigt daher um mindestens 70–90 EUR für einen Access Point.
3. Wie reagiert der Sensor auf Haustiere (Katzen, Hunde) im Raum?
Der Radarsensor (24 GHz) erfasst ausschließlich Bewegungen von Objekten mit einer Mindestgröße von etwa 30 cm und einer Reflektivität, die der menschlichen Körperoberfläche entspricht. Kleine Haustiere wie Katzen werden in der Regel nicht als Präsenz erkannt – der Sensor unterscheidet jedoch nicht zwischen Mensch und Tier, wenn das Tier ausreichend groß ist (z. B. Hund > 10 kg). Der PIR-Sensor hingegen reagiert auf Temperaturdifferenzen: Ein warmblütiges Tier im Erfassungsbereich löst Bewegung aus. Um Fehlauslösungen zu vermeiden, kann die PIR-Empfindlichkeit in der Zentrale auf „gering“ gestellt oder der Erfassungsbereich per Software eingeschränkt werden (z. B. auf 50 % des Radius). Der Radar-Modus lässt sich deaktivieren, sodass nur der PIR arbeitet – das verhindert Präsenzerkennung, aber auch Falschmeldungen durch statische Haustiere.
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Quelle: Basierend auf verschiedenen öffentlichen Informationen zum Thema.
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