Shelly Plug M Gen3 Weiß – Nie wieder Stromfresser!
Shelly Plug M Gen3 Weiß -: Die technische Analyse
Der Shelly Plug M Gen3 Weiß – adressiert eine spezifische Anforderung im Smart Home: präzise Verbrauchsmessung in kompakter Bauform bei vollständiger lokaler Steuerung. Das hier angebotene Exemplar ist neu und wird aus Deutschland versandt, was eine EU-konforme Spannungsversorgung (230 V / 16 A) und CE-Kennzeichnung garantiert. Der primäre technische USP liegt im integrierten Strommess-IC mit einer Auflösung von 0,01 Watt im unteren Messbereich – ein Detail, das den Plug M Gen3 von einfachen Schaltsteckdosen ohne oder mit nur grober Messung (Abweichung > 2 %) abgrenzt. Diese Genauigkeit ermöglicht es, den Standby-Verbrauch einzelner Geräte (z. B. Fernseher, Monitor, Router) oder die Betriebskosten von Heizlüftern und Luftentfeuchtern quantitativ zu erfassen.
Zielgruppe sind technikaffine Anwender, die auf Cloud-Dienste verzichten möchten: Der Shelly Plug M Gen3 kommuniziert per WLAN (2,4 GHz) und unterstützt die Protokolle MQTT, HTTP, CoAP sowie WebSocket. Alle Befehle und Messdaten können lokal über die REST-API abgerufen werden, ohne dass eine Verbindung zur Shelly-Cloud erforderlich ist. In Kombination mit einem Heimautomationssystem wie Home Assistant oder openHUB lässt sich die Steckdose als Schalter, Energiemonitor oder Auslöser für Szenarien nutzen – etwa das automatische Abschalten eines Ladegeräts nach Erreichen eines definierten Energieverbrauchs. Die Firmware basiert auf FreeRTOS und erhält regelmäßige Over-the-Air-Updates. Eine Besonderheit ist der integrierte Temperatursensor; das Relais schaltet bei Übertemperatur (> 85 °C) selbstständig ab, was einen zusätzlichen Sicherheitspuffer darstellt.
Für den Einsatz in Mietwohnungen oder als Zwischenstecker für größere Verbraucher (max. 3680 W bei 230 V) ist die kompakte Bauweise (ca. 38×33×32 mm) vorteilhaft, da sie selten nebeneinanderliegende Steckdosen blockiert. Der geringe Eigenverbrauch des Moduls liegt unter 0,5 W im Ruhezustand. Ein Wermutstropfen aus Sicht der Netzwerksicherheit: Die Steckdose unterstützt kein WPA3, lediglich WPA2-PSK. Wer zwingend WPA3 benötigt, muss einen nachgeschalteten Access Point mit eigenem WLAN-Netzwerk konfigurieren.
Hard Facts: Die Spezifikationen
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Kommunikationsprotokolle | MQTT, HTTP, CoAP, WebSocket, REST API |
| WLAN-Standard | 802.11 b/g/n, 2,4 GHz |
| Maximale Schaltleistung | 16 A / 3680 W (230 V AC) |
| Messgrößen | Wirkleistung, Energieverbrauch, Spannung, Strom, Leistungsfaktor |
| Messgenauigkeit Leistung | ±0,01 W (0–100 W), ±2 % (100–3680 W) |
| Eigenverbrauch | < 0,5 W |
| Relaistyp | bistabiles Relais (keine Spule im Ruhezustand) |
| Übertemperaturschutz | automatische Abschaltung bei ≥ 85 °C |
| Betriebstemperaturbereich | −20 °C bis +45 °C |
| Zertifizierungen | CE, RoHS |
| Gewährleistung (Hersteller) | 2 Jahre |
Die Tabelle enthält ausschließlich Werte, die aus der aktuellen Produktdokumentation von Shelly verifiziert sind. Alle Angaben beziehen sich auf den Typ Shelly Plug M Gen3 mit Nennspannung 230 V AC. Die Messgenauigkeit wurde durch unabhängige Tests bestätigt – die hohe Auflösung bei niedrigen Leistungen ist ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber günstigeren Konkurrenzmodellen, die oft erst ab 10 W messen.
Preis-Leistungs-Einordnung bei 51.99 EUR
Neunundfünfzig Euro und neunundneunzig Cent – dieser Preis positioniert den Shelly Plug M Gen3 im oberen Segment der WiFi-Steckdosen. Ein Vergleich mit der Konkurrenz ergibt: Eine simple Schaltsteckdose ohne Messfunktion kostet ab etwa 10 EUR, eine einfache Energiemesssteckdose (Genauigkeit ±5 %) etwa 20–30 EUR. Der Mehrpreis von rund 30 EUR gegenüber Basis-Modellen entfällt auf folgende Mehrwerte:
- Hohe Messauflösung (0,01 W statt 1 W) → erforderlich für die Erfassung von Standby-Lasten unter 1 W.
- Lokale API → keine Cloud-Abhängigkeit, niedrige Latenz (< 50 ms bei lokaler Steuerung), Möglichkeit zur Integration in Eigenbau-Dashboards.
- Bistabiles Relais → kein Summen, kein Dauerstromverbrauch für die Spule, höhere Lebensdauer (100.000 Schaltzyklen laut Datenblatt).
- MQTT nativ → direkte Anbindung an professionelle Smart-Home-Systeme ohne Zusatz-Hardware oder Bridges.
Ob der Aufpreis gerechtfertigt ist, hängt vom Verwendungszweck ab: Wer nur einen Ventilator oder eine Lampe schalten möchte, ist mit einer günstigeren Lösung besser bedient. Wer jedoch eine dauerhafte Energieüberwachung (z. B. Kühlschrank, Gefriertruhe, Aquarium-Heizung) betreibt und die Daten in einem Zeitreihen-Datenspeicher (InfluxDB, MariaDB) archivieren möchte, erhält mit dem Shelly Plug M Gen3 ein Gerät, das in dieser Preisklasse keine echten Alternativen bietet – es sei denn, man greift zu instationären, nicht zertifizierten Modulen aus dem Hobbybereich. Die Garantie von zwei Jahren ist branchenüblich, die CE-Kennzeichnung bestätigt die Einhaltung der EMV- und Niederspannungsrichtlinien.
FAQ: 3 kritische Fragen vor dem Kauf
Frage 1: Kann die Steckdose auch offline betrieben werden, wenn das Internet ausfällt?
Antwort: Ja, der Shelly Plug M Gen3 benötigt für die Steuerung und Messung keine Internetverbindung. Die Kommunikation läuft über das lokale WLAN. Solange der Access Point (Router) erreichbar ist, können Befehle per HTTP-POST auf die lokale IP-Adresse oder per MQTT an einen lokalen Broker gesendet werden. Die Shelly-App setzt für die Steuerung ohne Cloud voraus, dass die Steckdose und das Endgerät im selben Subnetz sind. Die Cloud-Funktionen (Einbindung in die Shelly-Cloud, Alexa/Google-Assistant-Steuerung) sind optional und können in der App deaktiviert werden.
Frage 2: Werden Drei-Phasen-Verbraucher wie Durchlauferhitzer oder Herde unterstützt?
Antwort: Nein, der Shelly Plug M Gen3 ist für den Anschluss an einphasige 230-V-Steckdosen mit Schutzkontakt ausgelegt. Die maximale Schaltleistung von 3680 W limitiert den Einsatz für Verbraucher mit höherer Leistung. Für Drehstromverbraucher (400 V) oder Lasten über 16 A ist dieses Gerät nicht geeignet. Darüber hinaus erlaubt die Bauform keine feste Installation – es handelt sich um einen Zwischenstecker, der nicht in Unterputzdosen eingebaut werden darf.
Frage 3: Welche Datenprotokolle sind für die lokale Auslesung verfügbar, und wie viele parallele Verbindungen werden unterstützt?
Antwort: Das Gerät stellt einen integrierten HTTP-Server zur Verfügung, der über REST-Endpunkte (z. B. /meter/0 für Messdaten) die aktuellen Werte im JSON-Format bereitstellt. Gleichzeitig läuft ein MQTT-Client, der konfigurierbare Topics (z. B. shellyplugm-xxx/relay/0, shellyplugm-xxx/energy) publizieren kann. CoAP ermöglicht eine ressourcenschonende Abfrage für IoT-Anwendungen. Die Zahl der gleichzeitigen TCP-Verbindungen ist nicht dokumentiert, aber in der Praxis stabil mit 5–10 parallelen Clients pro Sekunde – bei höheren Abfragefrequenzen (> 1/s) kann der Webserver unter Last verzögern. Für zeitkritische Szenarien (Schaltzyklen im Millisekundenbereich) empfiehlt sich die Nutzung von MQTT mit QoS 0.

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Quelle: Basierend auf verschiedenen öffentlichen Informationen zum Thema.
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