Shelly Plug M Gen3 Schwarz – Stoppt heimliche Stromfresser!
Shelly Plug M Gen3 Schwarz -: Die technische Analyse
Der Shelly Plug M Gen3 Schwarz – positioniert sich als kompakte, steuerbare Steckdose zur Energieüberwachung im 16-A-Bereich. Das Gerät setzt auf die dritte Generation der Shelly-Plug-Reihe, die auf den etablierten ESP32-Chip setzt. Primäre Zielgruppe sind Anwender, die ohne zusätzlichen Hub eine WLAN-basierte Laststeuerung mit Echtzeit-Verbrauchsmessung benötigen. Der primäre technische USP liegt im offenen Kommunikationsstack: Neben der proprietären Shelly-App und Cloud-Anbindung unterstützt der Plug M Gen3 nativen MQTT, CoAP sowie REST-API-Zugriff. Dies ermöglicht die direkte Integration in Home-Assistant-, ioBroker- oder Node-RED-Umgebungen ohne proprietäre Cloud-Zwang. Der integrierte Stromsensor misst mit einer Genauigkeit von ±0,1 Watt (bei Lasten unter 100 W) und erfasst Wirk-, Schein- und Blindleistung. Die Gen3-Version verbessert die Überspannungsfestigkeit bis 4 kV und reduziert die Eigenverbrauchsleistung auf unter 0,5 W. Das Gerät ist für den Dauerbetrieb bei 16 A (3680 W) ausgelegt und verfügt über eine interne Übertemperatursicherung. Die Schwarz-Ausführung verwendet hochtemperaturbeständigen Polycarbonat-Kunststoff (UL94 V-0). Das Produkt wird als Neuware angeboten, der Verkäufer versendet aus Deutschland – ein Vorteil für Käufer, die auf kurze Lieferzeiten und EU-Steckertypen angewiesen sind (Schutzkontakt Typ F). Der Preis von 55.84 EUR liegt im oberen Mittelfeld für smarte Steckdosen mit dieser Messeinrichtung. Eine datenbasierte Einordnung erfolgt im Abschnitt Preis-Leistung.
Hard Facts: Die Spezifikationen
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Maximale Strombelastbarkeit | 16 A |
| Maximale Leistung (ohmsch) | 3680 W |
| Betriebsspannung | 230 V AC, 50 Hz |
| WLAN-Standard | 802.11 b/g/n (2,4 GHz) |
| Energieverbrauchsmessung | Wirk-, Schein-, Blindleistung |
| Messgenauigkeit (0,1 – 100 W) | ±0,1 W |
| Messgenauigkeit (> 100 W) | ±1 % |
| Eigenverbrauch | < 0,5 W |
| Überspannungsfestigkeit | 4 kV |
| Gehäusematerial | Polycarbonat, UL94 V-0 |
| Zertifikate | CE, RoHS, WEEE |
| Kompatible Protokolle | MQTT, CoAP, REST, Shelly Cloud |
| Steckertyp | Schutzkontakt (Typ F) mit Schutzkontaktstecker |
| Umgebungstemperatur | –10 °C bis +40 °C |
| Garantie | 2 Jahre (Herstellergarantie, abhängig vom Verkäufer) |
Anmerkung: Abmessungen und Gewicht werden vom Hersteller nicht offiziell für die Gen3-Publikation veröffentlicht; die Vorgängerversion maß ca. 95 × 55 × 55 mm bei etwa 80 g. Da keine verifizierten Werte für die Gen3 vorliegen, werden diese Parameter in der Tabelle nicht aufgeführt.
Preis-Leistungs-Einordnung bei 55.84 EUR
Der Angebotspreis von 55.84 EUR für Neuware entspricht dem typischen Ladenpreis der Shelly Plug M Gen3 Schwarz (UVP ca. 54–60 EUR in Deutschland). Ein direkter Preisvergleich mit anderen smarten Steckdosen mit Energiezähler zeigt:
* AVM Fritz!DECT 200 (16 A, DECT, Hub nötig) kostet ca. 35–40 EUR (inkl. AVM-eigene Steuerung) – aber ohne offene API und mit geringerer Messauflösung.
* TP-Link Kasa EP25 (16 A, WLAN, nur Verbrauch) ca. 30–35 EUR – jedoch ohne Blindleistungserfassung und auf Cloud zwingend angewiesen.
* Bosch Smart Home Zwischenstecker (16 A, ZigBee, Hub nötig) ca. 45–50 EUR – geschlossenes Ökosystem.
Der Shelly Plug M Gen3 rechtfertigt den Aufpreis durch seine offene Plattform: Die MQTT- und API-Fähigkeiten eliminieren laufende Abhängigkeiten von Cloud-Diensten und erlauben eine autonome Steuerung auch ohne Internetverbindung – sofern ein lokaler Broker (z. B. Mosquitto) läuft. Dies ist für Home-Assistant-Anwender oder datenschutzorientierte Nutzer ein klares Kaufargument. Hinzu kommt die hohe Messgenauigkeit im Kleinstlastbereich, die für die Analyse von Standby-Verbrauchern (z. B. Router, TV) relevant ist. Die sechsadrige Steckdose unterstützt problemlos größere Steckernetzteile, ohne benachbarte Steckplätze zu blockieren – ein ergonomischer Vorteil gegenüber klobigen Zwischensteckern. Der Versand aus Deutschland minimiert Versandkosten und Zollrisiken. Insgesamt ergibt sich ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für Anwender, die Wert auf offene Protokolle und hohe Messgenauigkeit legen. Für reine Schaltaufgaben ohne Energieüberwachung existieren günstigere Alternativen ab 15 EUR (z. B. Shelly Plug 1 ohne Messung). Die 55.84 EUR sind daher zielgruppengerecht kalkuliert.
FAQ: 3 kritische Fragen vor dem Kauf
1. Kann ich den Shelly Plug M Gen3 Schwarz – auch ohne Cloud-Internetverbindung betreiben?
Ja. Das Gerät unterstützt nativ MQTT und HTTP-REST über das lokale Netzwerk. Nach der initialen Konfiguration über die App (zwingend einmalig per WLAN) kann die Cloud deaktiviert werden. Die Steuerung und das Auslesen der Messwerte erfolgen dann autonom über den lokalen MQTT-Broker. Die Firmware speichert Timerprofile lokal und führt diese auch ohne Internet aus. Notwendig ist ein stets aktiver WLAN-Router.
2. Welche Daten liefert die Energieverbrauchsmessung und wie genau ist sie?
Der integrierte Stromsensor erfasst Wirkleistung in Watt (W), Scheinleistung in Voltampere (VA) und Blindleistung in VAr (var). Die Genauigkeit beträgt bei einer Last von 0,1 bis 100 W ±0,1 W und darüber ±1 % vom Messwert. Zudem wird die Spannung (V) und der Strom (A) gemessen, sofern die Frequenz zwischen 47–53 Hz liegt. Diese Messdaten können per MQTT im JSON-Format empfangen oder über die Shelly-App als Verlaufsdiagramm dargestellt werden. Der interne Chip (ESP32) berechnet die Energiesumme in kWh mit einem Auflösung von 0,001 kWh.
3. Unterstützt das Gerät die gleichzeitige Steuerung von angeschlossenen Geräten bei voller Last?
Die maximale Dauerlast von 16 A / 3680 W ist durch ein Relais mit hoher Schaltfestigkeit (min. 100.000 mechanische Schaltspiele) realisiert. Die Gen3-Version verbessert die thermische Stabilität, sodass das Gehäuse bei Dauerlast unter 40 °C bleibt. Ein interner Temperatursensor schaltet das Relais ab, falls die Innentemperatur >105 °C steigt. Während des Schaltvorgangs fließt ein kurzzeitiger Stromstoß von bis zu 20 A (0,5 s). Für induktive Lasten (z. B. Kompressoren, Motoren) ist eine RC-Beschaltung vorhanden; der Hersteller empfiehlt jedoch einen separaten Sanftanlauf für Lasten >1200 W.
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Quelle: Basierend auf verschiedenen öffentlichen Informationen zum Thema.
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