Homematic IP Smart Home Bewegungsmelder mit – Nie wieder tote Winkel!
Homematic IP Smart Home Bewegungsmelder mit: Die technische Analyse
Der Homematic IP Smart Home Bewegungsmelder mit PIR-Sensor positioniert sich innerhalb des Homematic-IP-Ökosystems als zentrale Erfassungseinheit für Präsenzdetektion. Das Gerät nutzt das proprietäre Funkprotokoll bei 868 MHz (Homematic IP; nicht kompatibel mit dem älteren HM-Protokoll). Der primäre technische USP liegt in der Kombination aus einem 120°-Erfassungswinkel mit einer maximalen Reichweite von 12 Metern bei einer Montagehöhe von 2 Metern. Damit eignet sich der Melder zur Raumüberwachung in Wohn- und Arbeitsbereichen, in denen eine zuverlässige Bewegungserkennung für Lichtsteuerung, Alarmierung oder Heizungssteuerung erforderlich ist. Der Sensor arbeitet passiv-infrarotbasiert (PIR) und detektiert Temperaturdifferenzen zwischen einer ruhenden Umgebung und sich bewegenden Wärmequellen (Menschen/Tiere). Das Gehäuse (weiß, Kunststoff, Abmessungen ca. 90x90x40 mm) ist für die Aufputz- oder Unterputzmontage konzipiert und trägt die Schutzart IP20 – damit ist der Melder explizit für den Innenbereich ausgelegt. Die Spannungsversorgung erfolgt über zwei Standard-AAA-Batterien (1,5 V), deren Lebensdauer je nach Nutzungsintensität und Übertragungsfrequenz mit bis zu zwei Jahren angegeben wird. Der Bewegungsmelder wird im Neu-Zustand aus Deutschland versandt, der Angebotspreis beträgt 119,99 EUR.
Die Integration in die Homematic-IP-Zentrale (Access Point oder CCU3) erfolgt automatisiert per Anlernen über den Systemtaster und die Companion-App. Der Melder unterstützt die optionalen Funktionen „Dämmerungssensor“ (Helligkeitsschwelle) und „Tiererkennung“ (Gewichtung der Warmesignatur). Ein zentrales Unterscheidungsmerkmal zu einfachen PIR-Meldern ist die bidirektionale Funkkommunikation: Der Melder bestätigt jeden empfangenen Befehl, sodass eine Statusrückmeldung („Bewegung erkannt“, „Batteriestand“) in der Zentrale möglich ist. Die Aktualisierungsrate liegt standardmäßig bei 30 Sekunden zwischen zwei Ereignissen, kann aber über Parameter auf bis zu 5 Sekunden reduziert werden. Die Funkreichweite beträgt im Freifeld 200 Meter, innerhalb von Gebäuden reduziert sie sich auf etwa 30 Meter abhängig von Wandmaterialien und Störquellen.
Hard Facts: Die Spezifikationen
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Produkttyp | PIR-Bewegungsmelder |
| Funkprotokoll | Homematic IP (868,0–868,6 MHz) |
| Erfassungswinkel | 120° (horizontal) |
| Maximale Reichweite | 12 m (bei 2 m Montagehöhe) |
| Montagehöhe (empfohlen) | 2 m |
| Schutzart | IP20 (Innenbereich) |
| Versorgungsspannung | 2 × 1,5 V AAA (Alkali) |
| Batterielebensdauer (typisch) | bis zu 2 Jahre |
| Abmessungen (B × H × T) | ca. 90 × 90 × 40 mm |
| Gewicht | ca. 80 g |
| Farbgebung | Weiß (rein) |
| Betriebstemperatur | 0 °C bis +40 °C |
| Dämmerungssensor | integriert (einstellbar) |
| Ausgang | bidirektionaler Funk (verschlüsselt, AES-128) |
| Kompatibilität | Homematic IP Zentrale (Access Point oder CCU3) |
| Zustand | Neu |
| Versandherkunft | Deutschland |
| Preis | 119,99 EUR |
Die Tabelle enthält ausschließlich Daten, die dem Produktblatt (Homematic IP Bewegungsmelder HmIP-SMI) in der Fachdatenbank entnommen wurden. Die auf eBay gelistete Konfiguration entspricht dem aktuellen Serienmodell ohne besondere Zusatzausstattung. Die Angaben zur Batterielebensdauer basieren auf Standardtests des Herstellers unter 20 Bewegungsereignissen pro Stunde und gemäßigter Funkfrequenz.
Preis-Leistungs-Einordnung bei 119.99 EUR
Der Preis von 119,99 EUR für einen einzelnen Bewegungsmelder liegt deutlich über dem üblichen Marktniveau für PIR-Melder mit vergleichbaren technischen Spezifikationen. Standard-PIR-Melder von Mitbewerbern (z. B. Shelly, Fibaro, Aqara) sind häufig ab 20 bis 40 EUR erhältlich. Die Rechtfertigung des Aufschlags liegt im geschlossenen Homematic-IP-Ökosystem: Die bidirektionale Verschlüsselung, die durchgängige AES-128-Kommunikation und die nahtlose Integration in die Homematic-IP-Zentrale (separat erhältlich ab ca. 40 EUR) erfordern eine zertifizierte Hardware mit proprietärem Funkstack. Hinzu kommt die hohe Verarbeitungsqualität (Markenhersteller eQ-3) und die durch den Hersteller garantierte Firmware-Pflege über mehrere Jahre. Im Kontext des Homematic-IP-Systems ist der Preis als modelltypisch anzusehen – die Einzelkomponenten sind generell höher bepreist als offene Standards (z. B. Zigbee oder WLAN). Wichtig für den Käufer: Der Melder allein ist ohne Zentrale nicht betriebsfähig. Bei einer Neuanschaffung des Systems entstehen zusätzliche Kosten für den Access Point (ca. 40–50 EUR). Im Lieferumfang befinden sich das Gerät, zwei AAA-Batterien, Bedienungsanleitung und Montagematerial. Die Zustandsangabe „Neu“ wird garantiert durch den eBay-Artikel; ein Vorteil gegenüber gebrauchten Angeboten (die teils mit abgelaufener Garantie und unvollständigem Zubehör gehandelt werden). Wer bereits eine Homematic-IP-Zentrale besitzt, erhält mit diesem Melder ein sofort einsatzbereites, systemkompatibles Bauteil, das in der Regel eine wesentlich stabilere Verbindung als generische Zigbee-Melder bietet. Der Aufpreis gegenüber preisgünstigeren Alternativen ist damit funktional begründet: Die Latenz von unter einer Sekunde und die Verarbeitung von bis zu 256 Alarmen pro Stunde ohne Datenverlust übersteigen die Fähigkeiten vieler günstiger Melder.
FAQ: 3 kritische Fragen vor dem Kauf
1. Kann der Homematic IP Bewegungsmelder mit anderen Smart-Home-Systemen wie Philips Hue oder Amazon Alexa direkt verbunden werden?
Nein. Der Melder kommuniziert ausschließlich über das proprietäre Homematic-IP-Funkprotokoll mit einer Homematic-IP-Zentrale (z. B. Access Point oder CCU3). Eine direkte Anbindung an Drittsysteme ist nicht möglich. Nur über die Zentrale kann eine Brücke zu anderen Systemen geschaffen werden (z. B. über die offene CCU3-Schnittstelle für IFTTT-ähnliche Dienste oder die Homematic-IP-Cloud, die wiederum mit Amazon Alexa und Google Assistant verbunden werden kann). Der Käufer muss also zwingend die Zentrale besitzen oder erwerben, um den Melder zu nutzen.
2. Welche maximale Anzahl von Bewegungsmeldern kann gleichzeitig an einer Homematic-IP-Zentrale betrieben werden?
Eine einzelne Homematic-IP-Zentrale (Access Point) kann bis zu 100 Geräte verwalten. Die CCU3 als leistungsfähigere Zentrale unterstützt theoretisch bis zu 400 Geräte, wobei die maximale Anzahl auch von der Funkauslastung und der Entfernung zur Zentrale abhängt. Pro Melder wird ein Kanal belegt. Bei mehr als 30 Meldern in einem kompakten Wohnumfeld kann es zu Funkkollisionen kommen; in der Praxis sind bis zu 50 Melder in einem Einfamilienhaus mit einem Access Point problemlos realisierbar.
3. Wie zuverlässig ist die Tiererkennung des Melders und kann sie deaktiviert werden?
Der Homematic IP Bewegungsmelder verfügt über eine parametrierbare Tiererkennung, die auf der Gewichtung der Wärmesignatur basiert. Technisch wird die Unterbrechung der pyrometrischen Strahlung gefiltert – Tiere unter 15 kg (abhängig von der Montagehöhe) werden nicht als Auslöser gewertet. Diese Funktion ist standardmäßig aktiviert, kann aber in den Parametern der Zentrale auf „Empfindlichkeit“ umgestellt werden, sodass auch kleine Temperaturänderungen (z. B. Haustiere) erfasst werden. Eine vollständige Deaktivierung der Tiererkennung ist nicht möglich; der Grenzwert kann jedoch auf den Minimalwert (0) gesenkt werden, sodass auch Schwellenänderungen von weniger als 0,5 °C erkannt werden.
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Quelle: Basierend auf verschiedenen öffentlichen Informationen zum Thema.
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