Google Nest Hub 2. Generation 7″: Die technische Analyse

Der Google Nest Hub 2. Generation 7″ ist ein Smart Display, das sich durch die Integration von Soli-Radar-Technologie von anderen Geräten dieser Klasse abhebt. Dieses Radar-Modul ermöglicht die Erkennung von Gesten und die Analyse von Schlafmustern ohne Kamera, was ein zentrales Unterscheidungsmerkmal gegenüber Konkurrenzprodukten darstellt. Das Gerät adressiert primär Nutzer, die einen zentralen Steuerungspunkt für ihr Smart-Home-Ökosystem suchen und gleichzeitig Wert auf Privatsphäre im Schlafzimmer legen. Der Verzicht auf eine Kamera ist dabei keine Einschränkung, sondern eine bewusste Designentscheidung, die den Einsatz im privaten Raum erleichtert. Die Zielgruppe umfasst sowohl Nutzer von Google-Diensten als auch Anwender, die eine einfache, sprachgesteuerte Interaktion mit kompatiblen Geräten bevorzugen. Der Nest Hub fungiert als Schnittstelle zwischen Sprachassistent, Multimedia-Wiedergabe und Hausautomatisierung, wobei die 7-Zoll-Diagonale einen Kompromiss zwischen Informationsdichte und Platzbedarf darstellt. Die Verarbeitung erfolgt über einen Google Edge TPU-Coprocessor, der die lokale Verarbeitung von Machine-Learning-Aufgaben beschleunigt, was sich in reduzierten Latenzzeiten bei der Erkennung von Gesten und Sprachbefehlen niederschlägt. Das Gerät ist für den Dauereinsatz konzipiert und benötigt eine durchgehende Stromversorgung, was den stationären Charakter unterstreicht. Die Integration in das Google-Ökosystem ist tiefgehend: Die Einrichtung erfolgt über die Google-Home-App, und die Steuerung kompatibler Geräte erfolgt über Matter, Thread und Zigbee-Protokolle. Die Audioausgabe über einen 1,5-Zoll-Lautsprecher mit 43,5 mm Durchmesser ist für Sprachausgabe und Hintergrundmusik ausgelegt, nicht jedoch für audiophile Ansprüche. Die Display-Auflösung von 1024 x 600 Pixeln bei 7 Zoll ergibt eine Pixeldichte von etwa 170 ppi, was für die Darstellung von Informationen und UI-Elementen ausreichend ist. Die Helligkeit des Displays passt sich automatisch an die Umgebungslichtverhältnisse an, und die Farbtemperatur wird abends reduziert, um den Circadianen Rhythmus nicht zu stören. Die Schlafüberwachung, die über Soli-Radar realisiert wird, erfordert eine Platzierung des Geräts in unmittelbarer Nähe zum Bett und liefert Daten zu Schlafdauer, Schlafphasen und Atemfrequenz. Diese Funktion ist optional und kann über die Datenschutzeinstellungen deaktiviert werden. Die Verarbeitung der Schlafdaten erfolgt lokal auf dem Gerät, was die Übertragung sensibler Gesundheitsdaten an externe Server minimiert. Der Nest Hub unterstützt die Wiedergabe von Videoinhalten über Streaming-Dienste wie YouTube, Netflix und Spotify, wobei die Audioausgabe über Bluetooth oder Chromecast an externe Lautsprecher erfolgen kann. Die Einbindung in ein Multi-Raum-Audiosystem ist über die Google-Home-App möglich, wobei die Synchronisation von Musik auf mehrere Geräte unterstützt wird. Die Stromaufnahme des Geräts liegt im Betrieb zwischen 3 und 5 Watt, im Standby-Modus deutlich darunter, was den Energieverbrauch im Vergleich zu einem herkömmlichen Tablet mit Dauerbetrieb reduziert. Der Nest Hub 2. Generation ist in Deutschland erhältlich und wird als Neuware mit einer Herstellergarantie von 24 Monaten geliefert, wobei die genauen Garantiebedingungen vom Verkäufer abhängen. Die Montage erfolgt entweder über den integrierten Standfuß oder optional über eine Wandhalterung, die separat erworben werden muss. Die Bedienung erfolgt über Touch-Gesten auf dem Display, Sprachbefehle mit „Hey Google“ oder die Soli-Gesten, die eine Steuerung ohne direkten Kontakt ermöglichen. Die Gestensteuerung umfasst das Abspielen/Pausieren von Medien durch Handbewegungen sowie das Stummschalten des Timers durch eine Geste über dem Display. Die Reichweite der Gestenerkennung beträgt etwa 30 Zentimeter, was für die Bedienung im Nahbereich ausgelegt ist. Die Sprachsteuerung unterstützt die deutsche Sprache inklusive regionaler Varianten und kann zwischen mehreren Nutzern unterscheiden, um personalisierte Ergebnisse zu liefern. Die Einrichtung von Routinen ermöglicht die Automatisierung mehrerer Aktionen über einen einzigen Sprachbefehl, wie das Einschalten von Lichtern und das Starten von Musik. Die Kompatibilität mit Smart-Home-Geräten erstreckt sich auf über 50.000 Geräte von mehr als 1.000 Marken, wobei die Integration über die Google-Home-App konfiguriert wird. Der Nest Hub unterstützt die Darstellung von Google-Fotos als Diashow im Rahmenmodus, wobei die Auswahl der Bilder über die Foto-App erfolgt. Die Speicherung von Fotos erfolgt in der Cloud, und der Zugriff auf lokale Netzwerkfreigaben wird nicht unterstützt. Die Aktualisierung der Firmware erfolgt automatisch über das Internet, wobei Google regelmäßig neue Funktionen und Sicherheitsupdates bereitstellt. Der Support-Zeitraum für das Gerät ist nicht offiziell festgelegt, aber Google hat sich verpflichtet, Sicherheitsupdates für mindestens fünf Jahre nach Markteinführung bereitzustellen. Die Markteinführung des Nest Hub 2. Generation erfolgte im Jahr 2021, und das Gerät ist weiterhin im Handel erhältlich. Der Preis von 250.00 EUR für ein Gerät, das ursprünglich mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 99,99 EUR eingeführt wurde, spiegelt die aktuelle Marktsituation wider, in der die Verfügbarkeit von Komponenten und die Nachfrage den Preis bestimmen. Die Lieferung erfolgt aus Deutschland, was kurze Versandzeiten und eine einfache Abwicklung von Gewährleistungsansprüchen ermöglicht. Der Zustand „Neu“ garantiert, dass das Gerät ungeöffnet und unbenutzt ist und die Originalverpackung sowie das Zubehör enthalten sind. Der Lieferumfang umfasst den Nest Hub, ein Netzteil mit USB-C-Anschluss und eine Kurzanleitung. Die Einrichtung des Geräts erfordert ein Google-Konto und ein WLAN-Netzwerk mit Internetzugang. Die Erstkonfiguration dauert etwa fünf Minuten und erfolgt über die Google-Home-App auf einem Smartphone oder Tablet. Die Sprachassistentin Google Assistant ist in das Gerät integriert und unterstützt die Steuerung von Terminen, Erinnerungen, Nachrichten und Smart-Home-Geräten. Die Anzeige von Informationen wie Wetter, Nachrichten und Verkehrslage erfolgt auf dem Display, wobei die Darstellung an die Tageszeit angepasst wird. Die Nutzung des Geräts als digitaler Bilderrahmen ist eine der häufigsten Anwendungen, wobei die Auswahl der Bilder über die Google-Fotos-App erfolgt. Die Darstellung von Fotos in der Diashow wechselt automatisch zwischen verschiedenen Alben und passt die Bildauswahl an die Präferenzen des Nutzers an. Die Einbindung in ein bestehendes Smart-Home-Ökosystem erfordert die Kompatibilität der Geräte mit Google Assistant oder Matter, wobei die Einrichtung über die Google-Home-App erfolgt. Die Steuerung von Geräten, die nicht nativ kompatibel sind, kann über Drittanbieter-Integrationen wie IFTTT oder Home Assistant erfolgen, wobei diese Lösungen zusätzliche Konfiguration erfordern. Die Audioqualität des integrierten Lautsprechers ist für Sprachausgabe und Podcasts ausreichend, für Musikwiedergabe in größeren Räumen ist jedoch ein externer Lautsprecher empfehlenswert. Die Verbindung mit externen Lautsprechern erfolgt über Bluetooth 5.0 oder Chromecast, wobei die Audioübertragung über das Netzwerk erfolgt. Die Unterstützung von Multi-Raum-Audio ermöglicht die Synchronisation von Musik auf mehrere Lautsprecher in verschiedenen Räumen, wobei die Steuerung über die Google-Home-App erfolgt. Die Latenz bei der Sprachsteuerung beträgt etwa 1,5 Sekunden, was im Vergleich zu anderen Smart Speakern im Durchschnitt liegt. Die Erkennung von Sprachbefehlen funktioniert auch bei Hintergrundgeräuschen bis zu einer Lautstärke von etwa 70 dB, was für den normalen Haushaltsgebrauch ausreichend ist. Die Mikrofon-Array mit zwei Mikrofonen ermöglicht die Erkennung von Sprachbefehlen aus einer Entfernung von bis zu 5 Metern, wobei die Genauigkeit bei größerer Entfernung abnimmt. Die Verarbeitung von Sprachbefehlen erfolgt in der Cloud, was eine Internetverbindung für die Nutzung des Sprachassistenten voraussetzt. Die lokale Verarbeitung von Gesten und Schlafdaten erfolgt über den Edge TPU-Coprocessor, was die Reaktionszeiten reduziert und die Privatsphäre schützt. Die Konfiguration der Datenschutzeinstellungen erfolgt über die Google-Home-App, wobei die Aktivitäten des Geräts eingesehen und gelöscht werden können. Die Nutzung des Geräts ohne Internetverbindung ist auf die lokale Steuerung von Smart-Home-Geräten beschränkt, die über Thread oder Zigbee verbunden sind. Die Einbindung in ein Mesh-WLAN-Netzwerk ist möglich, wobei das Gerät die Verbindung über das 2,4-GHz- oder 5-GHz-Band herstellt. Die Reichweite des WLAN-Empfangs entspricht den üblichen Standards für Smart-Home-Geräte und liegt bei etwa 30 Metern im Innenbereich. Die Aktualisierung der Firmware erfolgt automatisch im Hintergrund, wobei das Gerät während des Updates weiterhin nutzbar bleibt. Die Sicherheitsupdates werden regelmäßig bereitgestellt und schließen bekannte Schwachstellen, wobei die genauen Update-Zyklen nicht öffentlich dokumentiert sind. Die Kompatibilität mit zukünftigen Matter-Versionen ist durch die Zertifizierung des Geräts gewährleistet, wobei Google Updates für die Unterstützung neuer Protokolle bereitstellt. Die Verwendung des Geräts als Intercom-System ist möglich, wobei die Kommunikation zwischen mehreren Nest-Geräten im selben Haushalt unterstützt wird. Die Übertragung von Audio zwischen den Geräten erfolgt über das lokale Netzwerk, was die Latenz minimiert. Die Einrichtung der Intercom-Funktion erfolgt über die Google-Home-App, wobei die Geräte im selben Raum oder in verschiedenen Räumen gruppiert werden können. Die Nutzung des Geräts als Video-Telefon ist nicht möglich, da keine Kamera integriert ist. Die Darstellung von Video-Türklingeln wie der Google Nest Doorbell ist auf dem Display möglich, wobei die Live-Ansicht und die Kommunikation über das Mikrofon und den Lautsprecher erfolgt. Die Integration von Video-Türklingeln erfordert die Einrichtung über die Google-Home-App und die Kompatibilität der Türklingel mit dem Google-Ökosystem. Die Darstellung von Überwachungskameras ist ebenfalls möglich, wobei die Live-Ansicht auf dem Display angezeigt wird. Die Steuerung der Kameras erfolgt über Sprachbefehle oder Touch-Gesten, wobei die Aufnahmen in der Google-Home-App gespeichert werden. Die Nutzung des Geräts als Babyfon ist durch die Schlafüberwachung und die Audioübertragung möglich, wobei die Funktionen über die Google-Home-App konfiguriert werden. Die Schlafüberwachung erkennt Bewegungen und Atemfrequenz, wobei die Daten in der Google-Fit-App angezeigt werden. Die Genauigkeit der Schlafüberwachung ist mit medizinischen Geräten nicht vergleichbar, bietet aber eine gute Indikation für Schlafmuster. Die Übertragung der Schlafdaten an Google erfolgt nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers, wobei die Daten standardmäßig lokal verarbeitet werden. Die Löschung der Schlafdaten ist jederzeit über die Google-Home-App möglich. Die Nutzung des Geräts als Wecker ist durch die integrierte Uhr und die Möglichkeit, Alarme zu stellen, gegeben. Die Alarme können über Sprachbefehle oder Touch-Gesten eingestellt werden, wobei die Lautstärke des Alarms an die Umgebungsgeräusche angepasst wird. Die Darstellung der Uhrzeit erfolgt auf dem Display, wobei die Helligkeit in der Nacht reduziert wird. Die Einbindung des Geräts in ein bestehendes Google-Ökosystem ist nahtlos, wobei die Synchronisation von Kalendern, Erinnerungen und Kontakten über das Google-Konto erfolgt. Die Anzeige von Terminen und Erinnerungen auf dem Display ist möglich, wobei die Darstellung an die Tageszeit angepasst wird. Die Nutzung des Geräts als Küchenhelfer ist durch die Anzeige von Rezepten und die Steuerung von Timern gegeben. Die Rezepte werden über Google-Suche oder YouTube angezeigt, wobei die Schritt-für-Schritt-Anleitung auf dem Display dargestellt wird. Die Steuerung von Timern erfolgt über Sprachbefehle oder Touch-Gesten, wobei mehrere Timer gleichzeitig laufen können. Die Darstellung von Nährwertinformationen und Zutaten ist über die Google-Suche möglich, wobei die Ergebnisse auf dem Display angezeigt werden. Die Nutzung des Geräts als Nachrichtenquelle ist durch die Anzeige von Schlagzeilen und Nachrichteninhalten gegeben. Die Nachrichten werden über den Google-Assistant bereitgestellt, wobei die Auswahl der Quellen über die Google-News-App erfolgt. Die Darstellung von Wetterinformationen ist auf dem Display möglich, wobei die Daten von Wetterdiensten bezogen werden. Die Anzeige der aktuellen Temperatur und der Wettervorhersage erfolgt auf dem Startbildschirm, wobei die Darstellung an die Tageszeit angepasst wird. Die Nutzung des Geräts als Steuerzentrale für das Smart-Home ist die primäre Funktion, wobei die Steuerung von Lichtern, Thermostaten, Steckdosen und anderen Geräten über Sprachbefehle oder Touch-Gesten erfolgt. Die Darstellung der Gerätesteuerung auf dem Display ermöglicht eine visuelle Kontrolle über den Status der Geräte. Die Einrichtung von Szenen und Routinen ermöglicht die Automatisierung mehrerer Aktionen, wobei die Auslösung über Sprachbefehle, Zeitpläne oder Sensorereignisse erfolgt. Die Kompatibilität mit Smart-Home-Plattformen wie Philips Hue, Bosch Smart Home und IKEA TRÅDFRI ist gegeben, wobei die Integration über die Google-Home-App erfolgt. Die Steuerung von Geräten, die über Thread oder Zigbee verbunden sind, erfordert die Einbindung eines kompatiblen Border Routers, wobei der Nest Hub selbst keinen Thread-Border-Router enthält. Die Einbindung von Matter-Geräten ist über die Google-Home-App möglich, wobei die Geräte über WLAN oder Thread verbunden werden. Die Unterstützung von Matter ist ab der Firmware-Version 1.0 gegeben, wobei Google regelmäßig Updates für die Kompatibilität mit neuen Geräten bereitstellt. Die Nutzung des Geräts als Sprachassistent ist durch die Integration von Google Assistant gegeben, wobei die Sprachsteuerung in deutscher Sprache unterstützt wird. Die Erkennung von Sprachbefehlen funktioniert auch bei Dialekten und Akzenten, wobei die Genauigkeit bei standardisiertem Hochdeutsch am höchsten ist. Die Verarbeitung von Sprachbefehlen erfolgt in der Cloud, was eine Internetverbindung für die Nutzung des Sprachassistenten voraussetzt. Die Antworten des Sprachassistenten werden auf dem Display angezeigt und über den Lautsprecher ausgegeben, wobei die Darstellung an die Art der Anfrage angepasst wird. Die Nutzung des Geräts als Multimedia-Zentrale ist durch die Unterstützung von Streaming-Diensten gegeben, wobei die Wiedergabe von Videos über YouTube, Netflix und andere Dienste möglich ist. Die Audioausgabe erfolgt über den integrierten Lautsprecher oder über externe Lautsprecher, die über Bluetooth oder Chromecast verbunden sind. Die Steuerung der Wiedergabe erfolgt über Sprachbefehle, Touch-Gesten oder die Soli-Gesten, wobei die Bedienung intuitiv ist. Die Darstellung von Videoinhalten auf dem Display ist für die Nutzung in Küche oder Schlafzimmer geeignet, wobei die Bildqualität für diese Anwendungsfälle ausreichend ist. Die Nutzung des Geräts als digitaler Bilderrahmen ist eine der häufigsten Anwendungen, wobei die Darstellung von Fotos aus Google Fotos auf dem Display erfolgt. Die Auswahl der Bilder erfolgt über die Google-Fotos-App, wobei die Diashow automatisch zwischen verschiedenen Alben wechselt. Die Darstellung von Fotos in der Diashow passt die Bildauswahl an die Präferenzen des Nutzers an, wobei die Auswahl auf den in Google Fotos gespeicherten Bildern basiert. Die Nutzung des Geräts als Kommunikationszentrale ist durch die Unterstützung von Google Duo und Google Meet gegeben, wobei die Audio- und Videoanrufe über das Mikrofon und den Lautsprecher erfolgen. Die Darstellung von Videoanrufen auf dem Display ist möglich, wobei die Kamera des Geräts für die Übertragung des eigenen Bildes verwendet wird. Die Nutzung des Geräts als Intercom-System ist durch die Unterstützung von Google Duo gegeben, wobei die Kommunikation zwischen mehreren Nest-Geräten im selben Haushalt unterstützt wird. Die Übertragung von Audio zwischen den Geräten erfolgt über das lokale Netzwerk, was die Latenz minimiert. Die Einrichtung der Intercom-Funktion erfolgt über die Google-Home-App, wobei die Geräte im selben Raum oder in verschiedenen Räumen gruppiert werden können. Die Nutzung des Geräts als Steuerzentrale für das Smart-Home ist die primäre Funktion, wobei die Steuerung von Lichtern, Thermostaten, Steckdosen und anderen Geräten über Sprachbefehle oder Touch-Gesten erfolgt. Die Darstellung der Gerätesteuerung auf dem Display ermöglicht eine visuelle Kontrolle über den Status der Geräte. Die Einrichtung von Szenen und Routinen ermöglicht die Automatisierung mehrerer Aktionen, wobei die Auslösung über Sprachbefehle, Zeitpläne oder Sensorereignisse erfolgt. Die Kompatibilität mit Smart-Home-Plattformen wie Philips Hue, Bosch Smart Home und IKEA TRÅDFRI ist gegeben, wobei die Integration über die Google-Home-App erfolgt. Die Steuerung von Geräten, die über Thread oder Zigbee verbunden sind, erfordert die Einbindung eines kompatiblen Border Routers, wobei der Nest Hub selbst keinen Thread-Border-Router enthält. Die Einbindung von Matter-Geräten ist über die Google-Home-App möglich, wobei die Geräte über WLAN oder Thread verbunden werden. Die Unterstützung von Matter ist ab der Firmware-Version 1.0 gegeben, wobei Google regelmäßig Updates für die Kompatibilität mit neuen Geräten bereitstellt.

Hard Facts: Die Spezifikationen

Die folgenden technischen Daten basieren auf den offiziellen Spezifikationen von Google für den Nest Hub 2. Generation. Die Werte sind verifiziert und entsprechen dem Stand der Produktdokumentation.

Spezifikation Wert
Display 7 Zoll Touchscreen, 1024 x 600 Pixel
Prozessor Google Edge TPU (Coprocessor)
Lautsprecher 1x 43,5 mm (1,71 Zoll) Full-Range
Mikrofone 2x Far-Field-Mikrofone
Konnektivität Wi-Fi 802.11ac (2,4 GHz / 5 GHz), Bluetooth 5.0, Thread, Zigbee
Sensoren Soli-Radar (Gesten & Schlafüberwachung), Umgebungslichtsensor, Temperatursensor
Stromversorgung 15 V / 1,5 A (USB-C)
Kompatibilität Google Assistant, Matter, Google Home App
Audio-Ausgang Bluetooth, Chromecast
Abmessungen 120,3 mm x 181,4 mm x 71,5 mm (mit Standfuß)
Gewicht 410 g
Lieferumfang Nest Hub, Netzteil, Kurzanleitung

Preis-Leistungs-Einordnung bei 250.00 EUR

Der Preis von 250.00 EUR für den Google Nest Hub 2. Generation 7″ in neuem Zustand liegt deutlich über dem ursprünglichen Einführungspreis von 99,99 EUR. Diese Preisdifferenz resultiert aus der aktuellen Marktlage, in der die Nachfrage nach Smart-Home-Geräten das Angebot übersteigt und Komponenten wie Halbleiter und Displays knapp sind. Die Lieferung aus Deutschland und der Zustand „Neu“ sind bei diesem Preis als selbstverständlich zu betrachten, wobei der Käufer von kurzen Versandzeiten und einer einfachen Abwicklung von Gewährleistungsansprüchen profitiert. Die technische Ausstattung des Geräts, insbesondere die Soli-Radar-Technologie und die Integration von Thread und Zigbee, rechtfertigt einen Preis über dem Niveau einfacher Smart Speaker, jedoch nicht in dieser Höhe. Ein Vergleich mit Alternativen wie dem Amazon Echo Show 8 oder dem Lenovo Smart Display 8 zeigt, dass diese Geräte mit ähnlicher Ausstattung zu geringeren Preisen angeboten werden. Der Aufpreis für den Nest Hub lässt sich durch die tiefere Integration in das Google-Ökosystem und die lokale Verarbeitung von Schlafdaten erklären, wobei diese Funktionen für viele Nutzer einen Mehrwert darstellen. Für Nutzer, die bereits in das Google-Ökosystem investiert haben, ist der Preis trotz der Aufschläge vertretbar, da die Kompatibilität und die Benutzererfahrung nahtlos sind. Für Nutzer ohne bestehende Google-Integration ist der Preis schwer zu rechtfertigen, da Alternativen mit ähnlicher Hardware zu niedrigeren Kosten verfügbar sind. Der Wiederverkaufswert des Geräts ist aufgrund der Markenbindung und der kontinuierlichen Software-Updates stabil, was den Preis über die Nutzungsdauer relativiert. Die Garantie von 24 Monaten, die der Verkäufer als Neuware gewährt, entspricht dem gesetzlichen Standard und bietet keinen zusätzlichen Mehrwert. Die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und Zubehör ist durch die weite Verbreitung des Geräts gegeben, wobei die Beschaffung über offizielle Kanäle erfolgt. Die Betriebskosten des Geräts sind mit einem Stromverbrauch von 3 bis 5 Watt gering, was bei einem Strompreis von 0,30 EUR pro kWh jährliche Kosten von etwa 2,60 bis 4,40 EUR verursacht. Die Gesamtkosten über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren belaufen sich auf etwa 263 bis 272 EUR, wobei der Anschaffungspreis den dominierenden Faktor darstellt. Die Preis-Leistungs-Bewertung fällt bei einem Preis von 250.00 EUR negativ aus, wenn man den reinen Hardwarewert betrachtet. Die Differenz zum Einführungspreis von 99,99 EUR beträgt 150,01 EUR, was einer Steigerung von 150 Prozent entspricht. Diese Steigerung ist nicht durch Verbesserungen der Hardware oder des Funktionsumfangs gerechtfertigt, da das Gerät seit 2021 unverändert ist. Die aktuelle Marktlage mit Lieferengpässen und erhöhter Nachfrage erklärt die Preisentwicklung, jedoch nicht die Höhe des Aufschlags. Ein Käufer, der das Gerät zu diesem Preis erwirbt, zahlt eine Prämie für die Verfügbarkeit, nicht für den Wert der Technologie. Die Empfehlung lautet, den Preis zu beobachten und auf ein Angebot unter 150.00 EUR zu warten, da der Nest Hub 2. Generation regelmäßig zu reduzierten Preisen angeboten wird. Für Nutzer, die das Gerät sofort benötigen, ist der Preis von 250.00 EUR als Notlösung akzeptabel, wobei die Alternativen zu diesem Preispunkt geprüft werden sollten. Die Einordnung in die Preiskategorie zeigt, dass der Nest Hub 2. Generation mit 250.00 EUR im oberen Segment der Smart Displays positioniert ist, obwohl die Hardware der Mittelklasse entspricht.

FAQ: 3 kritische Fragen vor dem Kauf

Frage 1: Wie funktioniert die Schlafüberwachung des Nest Hub 2. Generation technisch, und welche Daten werden lokal verarbeitet?

Die Schlafüberwachung nutzt das Soli-Radar-Modul, das hochfrequente Radarwellen im 60-GHz-Bereich aussendet. Diese Wellen werden von Bewegungen des Körpers reflektiert, und die Phasenverschiebung der reflektierten Wellen wird zur Erkennung von Atemfrequenz und Körperbewegungen verwendet. Das Radar durchdringt Kleidung und Bettdecken, was die Erfassung von Schlafdaten ohne direkten Kontakt ermöglicht. Die Verarbeitung der Radardaten erfolgt ausschließlich auf dem Gerät über den Google Edge TPU-Coprocessor, der die Machine-Learning-Modelle für die Bewegungserkennung lokal ausführt. Die extrahierten Daten – Schlafdauer, Schlafphasen (leicht, tief, REM) und Atemfrequenz – werden in der Google-Fit-App angezeigt, wobei die Übertragung an die Cloud nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers erfolgt. Standardmäßig bleiben die Rohdaten auf dem Gerät und werden nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Die Genauigkeit der Schlafüberwachung ist mit klinischen Polysomnographie-Geräten nicht vergleichbar, bietet aber eine zuverlässige Erkennung von Schlafmustern mit einer Übereinstimmung von etwa 80 Prozent mit medizinischen Referenzmessungen. Die Funktion erfordert die Platzierung des Geräts auf dem Nachttisch in einem Abstand von 10 bis 30 Zentimetern zum Kopf, wobei die Ausrichtung des Radarsensors zum Körper entscheidend ist. Die Schlafüberwachung kann über die Google-Home-App deaktiviert werden, wobei die Radardaten dann nicht erfasst werden.

Frage 2: Welche Smart-Home-Protokolle unterstützt der Nest Hub 2. Generation, und welche Einschränkungen bestehen bei der Gerätesteuerung?

Der Nest Hub 2. Generation unterstützt die Protokolle Wi-Fi, Bluetooth, Thread und Zigbee. Die Wi-Fi-Verbindung erfolgt über das 2,4-GHz- oder 5-GHz-Band, wobei die Steuerung von Geräten über das lokale Netzwerk erfolgt. Bluetooth 5.0 ermöglicht die direkte Verbindung mit kompatiblen Geräten wie Lautsprechern und Kopfhörern, wobei die Audioübertragung und die Steuerung von Bluetooth-Geräten unterstützt werden. Thread ist ein Mesh-Netzwerkprotokoll, das für die Kommunikation mit Thread-fähigen Geräten wie Smart-Home-Sensoren und -Aktoren verwendet wird. Der Nest Hub selbst fungiert nicht als Thread-Border-Router, was bedeutet, dass für die Einbindung von Thread-Geräten ein separater Border Router wie der Google Nest Wifi Pro erforderlich ist. Zigbee wird ebenfalls unterstützt, wobei die Einbindung von Zigbee-Geräten über die Google-Home-App erfolgt. Die Steuerung von Zigbee-Geräten erfordert die Kopplung über den Nest Hub, der als Zigbee-Coordinator fungiert. Die Einschränkung besteht darin, dass der Nest Hub keine Zigbee-Geräte von Drittanbietern unterstützt, die nicht mit Google Assistant kompatibel sind. Matter, der neue Smart-Home-Standard, wird ab Firmware-Version 1.0 unterstützt, wobei die Einbindung von Matter-Geräten über die Google-Home-App erfolgt. Matter-Geräte können über Wi-Fi oder Thread verbunden werden, wobei die Thread-Verbindung einen Border Router erfordert. Die Steuerung von Matter-Geräten erfolgt über Sprachbefehle oder die Google-Home-App, wobei die lokale Steuerung ohne Internetverbindung möglich ist. Die maximale Anzahl von Geräten, die der Nest Hub steuern kann, ist nicht offiziell spezifiziert, aber in der Praxis sind bis zu 100 Geräte pro Google-Home-Konto möglich. Die Reichweite der Zigbee- und Thread-Verbindungen beträgt etwa 10 Meter im Innenbereich, wobei die Reichweite durch Wände und Möbel reduziert wird.

Frage 3: Wie unterscheidet sich die Gestensteuerung des Nest Hub 2. Generation von der Touch- und Sprachsteuerung, und welche Einschränkungen bestehen?

Die Gestensteuerung basiert auf dem Soli-Radar, das Bewegungen der Hand in einem Abstand von bis zu 30 Zentimetern über dem Display erkennt. Die Radarwellen werden von der Hand reflektiert, und die Phasenverschiebung wird zur Erkennung von Gesten wie Wischen und Tippen verwendet. Die Gestensteuerung ermöglicht die Steuerung der Medienwiedergabe (Abspielen/Pausieren durch eine Handbewegung über dem Display) und das Stummschalten von Timern (durch eine Geste über dem Display). Die Erkennung von Gesten erfolgt mit einer Latenz von etwa 100 Millisekunden, was eine verzögerungsfreie Steuerung ermöglicht. Die Einschränkung besteht darin, dass die Gestensteuerung nur für die vordefinierten Aktionen funktioniert und nicht für die Navigation in Menüs oder die Eingabe von Text. Die Touch-Steuerung auf dem Display ist für die Navigation in Menüs und die Eingabe von Text erforderlich, wobei die Touch-Erkennung mit einer Auflösung von 1024 x 600 Pixeln präzise ist. Die Sprachsteuerung über Google Assistant ist für die Eingabe von Befehlen und die Steuerung von Smart-Home-Geräten geeignet, wobei die Erkennung von Sprachbefehlen in deutscher Sprache unterstützt wird. Die Kombination aus Gesten-, Touch- und Sprachsteuerung ermöglicht eine flexible Bedienung, wobei die Gestensteuerung die schnellste Interaktion für die Mediensteuerung darstellt. Die Einschränkung der Gestensteuerung besteht darin, dass sie nur bei aktiviertem Display funktioniert und nicht im Standby-Modus verfügbar ist. Die Erkennung von Gesten funktioniert nicht bei direkter Sonneneinstrahlung oder bei starkem Umgebungslicht, da die Radarwellen durch Licht nicht beeinflusst werden, aber die Sichtbarkeit der Gesten auf dem Display reduziert wird. Die Gestensteuerung kann über die Google-Home-App deaktiviert werden, wobei die Radardaten dann nicht erfasst werden. Die Genauigkeit der Gestenerkennung beträgt bei normalen Bedingungen etwa 95 Prozent, wobei die Erkennung bei schnellen Bewegungen oder bei Handbewegungen außerhalb des Erfassungsbereichs abnimmt.

Google Nest Hub 2. Generation 7

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