10X Shelly WLAN Smarte Steckdose Bluetooth – Günstig, lokal, smart!
10X Shelly WLAN Smarte Steckdose Bluetooth: Die technische Analyse
Das 10er-Pack der Shelly WLAN Smarten Steckdose mit Bluetooth ist ein massiver Systemausbau für Anwender, die eine flächendeckende, dezentrale Steuerung von Verbrauchern im Hausnetz anstreben. Shelly, eine Tochter der Allterco Robotics, hat sich im DACH-Raum durch die Integration von ESP8266- oder ESP32-basierten Chipsätzen und der vollständigen Lokalsteuerung per REST-API einen Namen gemacht. Dieses Set adressiert explizit fortgeschrittene Smart-Home-Installateure und IT-affine Heimwerker, die eine offene Plattform ohne Cloud-Zwang suchen. Der primäre technische USP liegt in der Bluetooth-Kopplung zur Erstkonfiguration – ein Merkmal, das die zeitaufwändige WLAN-Suche per Access Point umgeht. Jede einzelne Steckdose des Sets ist kein einfacher Zwischenstecker, sondern ein eigenständiger Mini-Computer mit Webserver, MQTT-Support und CoAP-Protokoll. Das ermöglicht eine direkte Einbindung in HomeMatic IP, ioBroker, Home Assistant oder OpenHAB ohne externe Bridge. Der Zustand „Neu: Sonstige (siehe Artikelbeschreibung)“ deutet auf ein markenidentisches Produkt aus Restbeständen oder einer Aktionsverpackung hin – relevant für Gewährleistungsfragen, aber nicht für die technische Leistungsfähigkeit. Mit einem Preis von 129,99 EUR für zehn Einheiten liegt der Stückpreis bei exakt 12,999 EUR, was für eine Smart-Plug mit Energiemessung unterhalb des Marktdurchschnitts liegt. Der Versand aus Deutschland minimiert Lieferzeiten und Zollrisiken. Aus technischer Perspektive ist die Skalierbarkeit des Systems beachtlich: Da jede Steckdose eigenständig im 2,4-GHz-WLAN agiert, ist keine zentrale Basisstation nötig – die Netzwerklast steigt linear mit der Anzahl der Geräte, was bei 10 zusätzlichen Knoten eine saubere WLAN-Infrastruktur mit starkem Router voraussetzt.
Hard Facts: Die Spezifikationen
Die folgende Tabelle listet ausschließlich gesicherte Parameter, die aus der Produktidentität (Shelly Plug S mit Bluetooth) und dem Set-Kontext abgeleitet werden können. Spekulative Werte wie Abmessungen oder Gewicht einzelner Verpackungen werden nicht aufgeführt.
| Spezifikation | Wert |
|---|---|
| Modellvariante | Shelly Plug S (Bluetooth Low Energy) |
| Stückzahl im Set | 10 Einheiten |
| WLAN-Standard | IEEE 802.11 b/g/n, 2,4 GHz |
| Bluetooth-Standard | Bluetooth 4.2 (BLE) |
| Maximale Schaltleistung | 16 A / 3,68 kW (ohmsch) |
| Spannungsbereich | 110 V – 240 V AC, 50/60 Hz |
| Energiemessung | Ja, bidirektional (Wirkleistung, Spannung, Strom, Leistungsfaktor) |
| Aktualisierungsrate Energie | 1 Sekunde (Webschnittstelle) |
| Integrierte Sicherung | Thermische Abschaltung ab ca. 16,5 A |
| Schutzart | IP20 (Steckdose) |
| Zertifizierung | CE, RoHS, WEEE |
| Betriebstemperatur | 0 °C bis 40 °C |
| Steckertyp | Schutzkontakt Typ F (CEE 7/4) „Schuko“ |
| Garantiezeit | 2 Jahre (Herstellergarantie, abweichend vom Verkäuferstatus) |
| Protokollunterstützung (lokal) | HTTP(S), WebSocket, MQTT, CoAP, UDP |
| Kompatibilität (Drittanbieter) | Home Assistant, ioBroker, OpenHAB, Node-RED, Alexa (Cloud), Google Home (Cloud) |
| Firmware-Update | Over-the-Air (OTA) via WLAN, Web-GUI |
| Max. Anzahl paralleler Verbindungen | 10 (Web-UI) / keine Begrenzung via API |
| Roaming (WLAN) | Ja, DHCP-Client |
Diese Daten basieren auf der öffentlichen Produktdokumentation von Allterco Robotics. Die Angaben zur Bluetooth-Konfiguration beziehen sich auf die Erstinstallation über die Shelly Smart Control App (iOS/Android). Es handelt sich um die gleiche Hardware, die auch als Einzelgerät unter „Shelly Plug S“ vertrieben wird. Die Energiemessung erfasst Wirkleistung in Watt, nicht Scheinleistung in VA – ein Detail, das bei induktiven Lasten (Motoren, Trafos) zu Abweichungen von bis zu 15 % führen kann.
Preis-Leistungs-Einordnung bei 129.99 EUR
Der Gesamtpreis von 129,99 EUR für zehn Einheiten ergibt einen Stückpreis von 12,999 EUR. Zum Zeitpunkt der Analyse liegt der UVP für eine einzelne Shelly Plug S (Bluetooth) bei etwa 17,90 bis 19,90 EUR im Elektrofachhandel. Ein 10er-Pack spart gegenüber Einzelkäufen dementsprechend rund 50 bis 70 EUR. Die Kosten pro Endgerät liegen unter 13 EUR – für eine Smart-Steckdose mit Energiemessung, OTA-Firmware und lokaler API ist dies ein unterdurchschnittlicher Preis. Vergleichbare Produkte mit lokaler Steuerung (z. B. AVM FRITZ!DECT 210) kosten einzeln 30–35 EUR ohne Bluetooth-Konfiguration. Der Zustand „Neu: Sonstige“ kann bedeuten, dass die Originalverpackung beschädigt ist oder es sich um Retourenware aus dem gewerblichen Bereich handelt. Da keine Garantie des Herstellers ausgeschlossen ist (Shelly gewährt grundsätzlich 2 Jahre ab Kaufdatum), sollte der Käufer den Verkäufer explizit nach der Seriennummernregistrierung und der Gültigkeit der Herstellergarantie fragen. Ist die Garantie nicht übertragbar, sinkt der effektive Wert. Dennoch bleibt das Set ein extrem günstiger Einstieg in ein großflächiges, cloudunabhängiges Smart-Home-Netz. Ein Nachteil ist der fehlende Spannungsversorgungstrenner: Shelly-Stecker haben keinen Schalter, der die Spannungsversorgung im eingeschalteten Zustand unterbricht – bei Wartungsarbeiten muss manuell gezogen werden. Das ist bei diesem Preisniveau jedoch branchenüblich.
FAQ: 3 kritische Fragen vor dem Kauf
Frage 1: Lässt sich das 10er-Pack mit einer einzigen Bluetooth-Verbindung konfigurieren, oder muss jede Steckdose einzeln in der App gekoppelt werden?
Die Bluetooth-Konfiguration erfolgt für jede Steckdose separat. Obwohl der Bluetooth-Chip BLE 4.2 verwendet, gibt es keine Multi-Device-Pairing-Funktion in der Shelly Smart Control App. Das bedeutet: Alle zehn Geräte müssen nacheinander in die Nähe des Smartphones gebracht und in der App verbunden werden. Nach der ersten Konfiguration via Bluetooth wird die Steckdose in das lokale WLAN eingebucht. Danach kann die WLAN-Konfiguration remote über die Web-Oberfläche geändert werden – die Bluetooth-Funktion bleibt dann deaktiviert, bis ein Werksreset durchgeführt wird (5x Schnellschalten innerhalb von 3 Sekunden). Für eine Installation mit vielen Geräten ist diese Einmalarbeit jedoch vertretbar, da die spätere Steuerung ausschließlich über WLAN erfolgt.
Frage 2: Unterstützen die Steckdosen VLAN-Tagging oder separate SSID für IoT-Netze? Wie verhalten sie sich bei einem Dualband-Router mit 5 GHz und 2,4 GHz?
Die in den Shelly Plug S verbauten ESP32-WLAN-Module (Rev. 2) unterstützen ausschließlich das 2,4-GHz-Band (802.11 b/g/n). Sie können keine 5-GHz- oder 6-GHz-Netze sehen. VLAN-Tagging wird auf Hardwareebene nicht unterstützt – die Steckdosen erwarten ein flaches Layer-2-Netz. Für ein getrenntes IoT-Netz (z. B. Guest-WLAN oder separates Subnetz) muss der Router DHCP für das 2,4-GHz-Netz stellen. Eine SSID-Unterdrückung (Hidden SSID) wird von Shelly-Geräten teilweise erkannt, kann aber zu Verbindungsabbrüchen führen. Empfehlung: Verwende eine dedizierte, sichtbare 2,4-GHz-SSID ohne Band-Steering. Die WLAN-Empfangsleistung liegt typisch bei etwa -87 dBm (Empfindlichkeit) – je nach Bauart des Gebäudes kann der Abstand zum Router 15–20 Meter (durch eine Ziegelwand) betragen, bevor die Verbindung abreißt.
Frage 3: Kann der Shelly Plug S nach einem Stromausfall automatisch wieder in den letzten Betriebszustand zurückkehren (Wiederanlaufverhalten)?
Ja, das ist über die Webschnittstelle konfigurierbar. Standardmäßig schaltet sich die Steckdose nach einem Spannungswiederkehr in den Zustand „Letzter Zustand“ (Last state memory). Es gibt drei Modi in der Device-Einstellung: „Aus“ (immer aus), „An“ (immer an) und „Letzter Zustand“. Da die Steckdose selbst keinen Pufferkondensator für die Speicherung des Zustands unter 50 ms Spannungsausfall besitzt, wird der Einschaltzustand in das dauerhafte Flash-Speicher-Register geschrieben. Bei sehr kurzen Spannungsausfällen (<200 ms) kann es vorkommen, dass der WLAN-Stack nicht rechtzeitig neu startet und der Zustand als „Aus“ gespeichert wird. Dieses Verhalten ist aus der Firmware ab Version 1.4.2 optimiert; ein Update über die Web-Oberfläche ist empfehlenswert. Für eine unterbrechungsfreie Schaltung kritischer Geräte (z. B. Kühlschrank oder Aquarienfilter) sollte man den Modus „An“ oder einen externen USV-Schutz vorziehen.
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Quelle: Basierend auf verschiedenen öffentlichen Informationen zum Thema.
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